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R . E . V . I . E . W . S

Assassin : Nation


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Reviews "Generation : Genocide"
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Twilight Magazin

Vier Jahre waren die Freunde des deutschen Thrash Metal zur Untätigkeit verurteilt, doch nun liegt mit „Assassin : Nation“ endlich der Nachfolger zu „Generation : Genocide“ vor. Die Sechsaiterdoppelspitze feuert vom ersten Augenblick an aus allen Rohren und Florian Bauer drückt auf die Fußmaschine wie ein Sportwagenfahrer an der gerade grün werdenden Ampel. Allerdings begehen Verdict nicht den Fehler nur unkontrolliert herumzuballern, nein, es wird mit Bedacht zu Werke gegangen und geschickt variiert – hier kommt wohl die Vergangenheit als technische Death Metal Band zum Tragen.

Brutal und abwechslunsgreich, so präsentieren sich die Süddeutschen auf ihrem dritten Album. Wer trotz einer Vorliebe für ruppigen Thrash Metal auf fette Soundwände und melodiöse Gitarrenläufe nicht verzichten möchte (z.B. „Taking Lives“), der dürfte in Verdict seinen Meister gefunden haben!

„Assassin : Nation“ trägt das deutsche Qualitätssiegel und es wird Zeit, dass die Jungs eine entsprechend starke Plattenfirma finden, die dieses hochwertige Langeisen angemessen vertreiben kann.

Es besteht Anschaff- und Antestpflicht!

Thorsten Zwingelberg

www.twilight-magazin.de


Legacy

Technischen Thrash auf der Schwelle zum Death Metal spielen die Miltenberger VERDICT. Das macht die Band schon seit einer Ewigkeit und trotz der durchgehend hohen Qualität der drei bisherigen Releases hat sich immer noch kein vernünftiges Label erbarmt und den Jungs den längst verdienten Deal angeboten. Das ist ein Armutszeugnis besonders für die deutschen Labels die sich nicht zu schade sind jede mittelmäßige Band aus dem europäischen Ausland zu signen und zu pushen als gäbe es keine einzige einheimische Band. Zugegeben, das ist etwas spitz formuliert, aber angesichts einer solchen, erneut in Eigenregie veröffentlichten, Knallerplatte kann einem der Hemdkragen schon eng werden. Zumal VERDICT auch live zum unterhaltsamsten zählen, was die heimische Szene vorzuweisen hat. „Assassin : Nation“ präsentiert die Band auf dem vorläufigen Höhepunkt ihres Schaffens. Die Songs sind vielschichtig, technisch und trotzdem versäumen es VERDICT nicht Hooklines mit Wiedererkennungsfaktor einzubauen. Besonders das massive „Taking Lives“ ist ein gutes Besipiel für das gereifte und zielsichere Songwriting der Band. Auch Sänger Daniel „Ratte“ Baptista liefert auf „Assassin : Nation“ seine bisher beste Leistung ab. Düster und wütend-aggressiv setzt er dem Material die Krone auf. Lediglich die Produktion muss bemängelt werden. Zwar drückt alles ordentlich, aber besonders beim Schlagzeug merkt man leider, dass das Budget für eine richtig gute Aufnahme gefehlt hat. Doch das ist nur ein geringer Schönheitsfehler einer ansonsten tadellosen Platte die für 10 Eur über www.verdict.de geordert werden kann. Pflicht ist auch das Anchecken der Myspace Seite der Band unter www.myspace.com/verdictthrashmetal.

SES

13 Punkte

www.legacy.de


Terrorverlag

Die Süddeutschen VERDICT, die 1991 als eher technische Todeskapelle formierten und nach einigen Besetzungswechseln nun eindeutig dem Thrash Metal zuzuordnen sind, legen mit „Assassin : Nation“ ihr Drittwerk vor.

Musikalisch haben wir es hier mit technisch sauber gespielten Thrash-Stücken zu tun, die ganz nach guter Tradition mal im typischen „Uffta Uffta Uptempo“ und mal im Midtempobereich angesiedelt sind. Oft finden sich wirklich coole und einprägsame Riffs in den insgesamt acht Stücken und auch der eine oder andere gelungene Melodic Part mit Doppelleads ist beim Songwriting entstanden. Allerdings gerade weil wir es hier mit einer schon recht erfahrenen Band zu tun haben, die auch bereits im Livesektor auf sich aufmerksam machen konnte, überzeugen mich VERDICT in Punkto Songwriting nicht vollends, da Kompositionen wie „Taking Lives“ mit über 7 Minuten oftmals ganz einfach zu lang oder besser nicht zwingend genug geraten sind, um auf der vollen Distanz zu überzeugen. Gutes Beispiel hierfür auch „Acid Trip“, das wirklich lässig beginnt, aber eben einfach mindestens eine Minute zu lang arrangiert wurde. Auch die heiser gegrunztbrüllten Vocals von Daniel Baptista, die nicht selten an einen Burkhardt Schmidt von HATE SQUAD erinnern, wirken spätestens nach dem fünften Track eher eindimensional. Allerdings finden sich auch flotte/ straighte Nummern wie der gelungene Opener „The Archangel“ oder „Waiting For Salvation“, die uneingeschränkt zu gefallen wissen.

Insgesamt ist „Assassin: Nation“ ein gutklassiges Album geworden, das vielleicht dem einen oder anderen Thrash Fan vielleicht gerade durch die etwas unkonventionellen Arrangements zu gefallen weiß, mich aber lieber zur aktuellen CONTRADICTION greifen lässt.

Sascha (24.12.2009)

www.musik.terrorverlag.de


Heavy-Metal.de

Boller Thrash aus `Tschlaaaand! Definitv nix für Feinmotoriker, diese Jungs spielen mit dem Presslufthammer...
....und nicht mit der Nagelschere.......

HORNS UP!

"Verdict" rotzen hier mächtig fiese Brocken raus, gleich 8 Stücke Modern Thrash gibt es auf dem dritten Longplayer. Eigentlich sind Sie 1991 als Melodic Death Metal Kapelle gestartet, haben sich aber mittlerweile zu einer ziemlich derben Thrash Band gemausert, die sehr amerikanisch zu Werke geht.

"The Archangel" ist ein überfallartiger Opener, die Riffs kreisen und das Drumming knallt gnadenlos nach Vorne, sehr energischer Beginn!

Danach wird der Adrenalinpegel zwar weiterhin hoch gehalten, man verrennt sich aber in gleichförmiges Testosteron Gebölke, Dicke Hose a Go Go!.

"The Creed" kann dann aber wieder mit geschickten Tempi Wechseln punkten, ein intelligentes und trotzdem Gift und Galle spukendes Teil! Auch "Taking lives" kann einiges, lässt man hier den Klampfen mehr Platz zur freien Entfaltung, die hier auch verdammt geile Riffs, Melodiebögen und Breaks raus schleudern!

Der Double Bass dominierte Song erinnert zuweilen sogar an Panzerfahrer von "Bolt Thrower"...... Danach wartet mit "Assassination" noch ein Stück organisierte Aggro Therapie auf Rezept für Euch. Alle Songs durchweht ein leichter Hardcore Vibe, allerdings eher der fiese, der wo ganz groß Zahnfee draufsteht.

Leider können "Verdict" nicht mit allen Songs überzeugen, manchmal wirkt das ein oder andere ein wenig uninspiriert oder schon mal gehört.

Die genannten Songs sind aber ein massiver Schlag in die Fresse und sollte "Disbelief" und "Dew Scented" Fans sehr neugierig machen!

6 Points.

www.heavy-metal.de


Burn Your Ears

Schon seit Anfang der Neunziger fahren VERDICT ihren Schaufelradbagger durch die Lande, der mit melodischem Tech-Death um sich schmiss. Da nun die Mitarbeiter oftmals ausgewechselt wurden, hämmert nun eher ein Panzer mit Thrash-Tarndecke über die Piste. Durch die ständigen Belegschafts-Veränderungen ergießt sich dieses Jahr auch erst die dritte Scheibe voll Lärm über den Hörerschädel, da auch meist alles im Alleingang geschafft werden musste. Komischerweise bekam nur das zweite Album Hilfestellung von einem Label.

Wie sich das für kompromisslosen Thrash gehört, setzen einfach alle ein und rumpeln los. Räudige Gitarren brettern über die Landstraße während ruppige Vocals den Lauschern die Meinung geigen, auch wenn dies an manchen Stellen mit ein wenig mehr Pfeffer im Hintern geschehen könnte. Wie in „Root Of Unrest“ werden neben hartem Geschrubbe gerne auch harmonische Leads darüber gelegt, so dass zeitweise die Aggressivität beiseite weicht. Mit rhythmischer Abwechslung wird auch nicht gegeizt, obwohl es dadurch trotzdem nicht zu komplex und unverständlich wird. Diverse Wechsel sind auch dringend nötig, da die Hälfte der acht Songs die Sechs-Minuten-Marke mehr oder weniger deutlich überschreitet. In „The Creed“ wird für meine Begriffe das Anfangsriff etwas zu intensiv ausgereizt, auch wenn durch das Drehen am Temporegler wieder etwas Variation geboten wird. Bei „Taking Lives“ kommen mir bei den prägnanten Leads mit schweren Grooves im Hintergrund AMON AMARTH in den Sinn, wobei sonstige Ähnlichkeiten eher mit DESTRUCTION oder LEGION OF THE DAMNED zu tun haben, mit denen VERDICT auch schon die Bühne teilten.

VERDICT stellen auf ihrem dritten Auswurf eine deftige Mischung aus nackenbrechendem Bretter-Prügel-Kommando, schweren, schrägen Grooves und ein paar wohlklingenden Melodien zusammen. Leider sticht keiner der Songs so richtig heraus und die Länge einzelner Stücke ist etwas gewagt, doch kriegen die Burschen es meist hin, dass keine Langeweile aufkommt. Der bisherige Stil von technischem Melo-Death ist in den Hintergrund getreten, doch der deutsche Fünfer zeigt, dass man auch im Thrash in den Landen von DEW-SCENTED und DESTRUCTION einiges zu bieten hat. Und das ist - wie es sein soll - ein langer, kräftiger Tritt in den Allerwertesten. Auch wenn vielleicht noch kein internationaler Hit entstanden ist, finde ich - wie schon erwähnt - die Labellosigkeit komisch.

7/10

Manuel

www.burnyourears.de


Abhörn

Dass die Suche nach einem Label und Vertrieb für „Assassin : Nation“ glücklos war, hat gar nichts, wirklich gar nichts mit der Qualität des neuen Albums der Miltenberger Thrash-Garde Verdict zu tun.

Der „Generation : Genocide“-Nachfolger schlägt diesen um Längen und zeigt, dass sich die Jungs um Sänger Daniel „Ratte“ Baptista selbst vier Jahre nach einem so starken Vorgänger nochmals steigern konnten. Das nun im Eigenvertrieb zu erhaltende Prunkstück des Verdict´schen Schaffens sollte sich jeder Thrash-Fan schleunigst zulegen, denn „Assassin : Nation“ hat deutlich mehr als nur ein gutes Kaufargument: Highlights sind unter anderem das schwer drückende „Root Of Unrest“, das peitschend schnelle und mit bärenstarken Mittelteil ausgestattete „Waiting For Salvation“ und das alles niederwalzende Titelstück „Assassination“ - Wobei auch das restliche Material des Albums voll überzeugen kann – und Qualitativ selbst den Vergleich zu Werken von internationalen Szenegrößen nicht scheuen muss.

Sicher könnte „Assassin : Nation“ (vor allem im Gitarrenbereich) etwas druckvoller aus den Boxen fegen, doch warum hier kein Label zugeschlagen hat, wird mir für immer ein Rätsel bleiben.

(mk)

http://abhoern.de


Planet Heavy Metal

Ganze vier Jahre ist es nun her, dass der Miltenberger Fünfer ihr letztes Album eingespielt hat. In der Zeit hat man mit einem ganzen Haufen Bands die Bühne geteilt. Ob „Sodom“, „Kreator“, „Obituary“, „Death Angel“ oder auch „Gorefest“. Hier sind nur ein paar Namen von Bands, mit denen man gemeinsam gespielt hat.

Nun hat man mit dem dritten Album, welches man auf den Namen „Assassin: Nation“ getauft hat, wieder einen echten Kracher aufgenommen.

Schon mit „The Archangel“ hat man einen echt geilen Opener und auch das nachfolgende „Root of Unrest“ kann hier durchaus mithalten.Die wirklichen Nackenbrecher sind für mich persönlich allerdings „Taking Lives“ und das endgeile „Assassination“. Letzterer ist eine echte Thrashgranate und knüppelt so ziemlich alles weg.

Das einzige Manko ist allerdings die etwas dumpfe Produktion. Mit einer etwas besseren Produktion würden die Songs noch weitaus mehr aus der Anlage knallen.

Nichtsdestotrotz ist der neue Output der fünf Bajuwaren ein richtig geiles Thrashalbum geworden. Insbesondere die ältere Fraktion dürfte an diesem Album durchaus ihre Freude haben.

Für einen Zehner kann man das Album übrigens bei der Band ordern, was alles andere als eine Fehlinvestition ist.

www.planetheavymetal.de


Metal.de

Was ist denn da schief gelaufen? Trotz guter Bewertungen des Vorgängeralbums „Generation : Genocide„ (auch von uns), trotz massig Live-Auftritte und einem Ruf als eine der besten Live-Bands Deutschlands stehen VERDICT mit ihrem dritten Album „Assassin : Nation“ wieder ohne Label da. Ärgerlich, denn die Thrash Metal-Band aus Bayern liefert erneut ein klasse Album ab.

Wie schon auf „Generation : Genocide“ bereichern die fünf Bayern ihren Sound mit Melodien und Death Metal-Elementen. Der Song „The Creed“ etwa ballert gleich gut aus den Boxen, begleitet von einem tollen, melodischen Riff. So düster und bedrohlich, wie einige der Akkord-Attacken daher kommen, könnten auch die Schweden THIS ENDING hinter dem Song stecken. Diverse Tempo- und Rhythmikwechsel sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Veredelt wird der Song schließlich von einem klasse Solo. Kleiner Kritikpunkt: Einige der Songs geraten durch die vielen verschiedenen Riffs sperrig und zu lang. Weniger wäre hier mehr gewesen.

Manchmal treiben VERDICT ihre Vermengung der Stile etwas auf die Spitze. Während des Songs „Waiting For Salvation“ musste ich mir mehrfach ungläubig die Ohren reiben, denn einige der Riffs könnten doch glatt von den Vertretern des melodischen Death Metal BE´LAKOR stammen. Was sich in dem Fall noch gut ins Songgerüst einfügt, fliegt den Jungs in anderen Songs um die Ohren. „Taking Lives“ etwa kommt zuerst als eine mäßige DEW-SCENTED-Kopie daher und nervt etwas mit seinem derben Gebolze. Nach einem Breakdown erinnert der Song durch das Tapping und die schleppenden Akkorde stark an AMON AMARTH. Die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Passagen gelingen VERDICT dabei nicht immer. Das können andere Bands wie etwa DARKANE besser, dort klingt das Ergebnis nämlich organischer.

Nichtsdestotrotz ist „Assassin : Nation“ ein gutes Album geworden, dass neben fetten Thrash-Brettern und klasse Melodien aber auch einige Ecken und Kanten hat. Wer sich daran nicht stößt, bekommt mit dem dritten Output von VERDICT eine gehörige Tracht Prügel für die Ohren.

Punkte: 7/10

(Fabian / 28.11.2009)

www.metal.de


Heavy Hardes

Verdict können auf eine lange Vergangenheit zurückblicken, denn die Wurzeln der Band reichen bis in das Jahr 1991 zurück. Seinerzeit spielte man eher melodischen Death Metal und hatte mit vielen Line-Up-Wechseln zu kämpfen, was zum einen im Stilwechsel Richtung Thrash resultierte, zum anderen zum ersten Demo im Jahre 2000. Seitdem gab's in schöner Unregelmäßigkeit neue Alben zu hören, wobei Assasin : Nation das dritte im Bunde ist.

Natürlich sind auch Verdict nicht frei von Einflüssen, gerade international erfolgreiche deutsche Thrasher haben hörbar ihre Duftmarke auf Assassin : Nation hinterlassen. Trotzdem ist diese Scheibe etwas anders. Unkonventionelles Songwriting ist hier ein Punkt, der ins Auge sticht. Außerdem zeichnen sich Verdict durch so manches Break aus, wobei diese aber nicht holprig ausgefallen sind, sondern für einen glänzenden Wechsel zwischen melodischem Death und aggressivem Thrash Metal sorgen. Überhaupt sind die Songs sehr abwechslungsreich ausgefallen, Midtempo trifft auf Speedattaken, eingängige Melodie auf komplexe Nackenbrecherriffs. Natürlich darf da eine aggressive Gesangsvariante nicht fehlen und wie Albumtitel sowie Cover schon verraten, haben auch die Texte einiges zu bieten.

Assassin : Nation ist zudem ansprechend produziert, nicht zu glatt, etwas rauer mit räudigem Charme. Acht Songs haben sich darauf verirrt, die kompromisslos alles aus dem Weg räumen, was sich den Jungs in den Weg stellt. Assassin : Nation wird definitiv auch live richtig gut funktionieren und kann deshalb jedem Thrasher bedenkenlos ans Herz gelegt werden.

Lord Obirah

www.heavyhardes.de


Fatal Underground

Die fünf Bayern hatten wohl im Laufe ihrer bisherigen Bandgeschichte immer wieder mit diversen Problemen beim Line-up zu kämpfen, was sich dann wohl auch letztendlich musikalisch auf deren Stil etwas ausgewirkt hat. Fing man vor 18 Jahren noch damit an, der eher technisch melodischen Death Metal Schiene zu frönen, so hat man sich heutzutage doch davon recht weit weg bewegt und zelebriert nun fast reinen, super schnellen Thrash Metal. Und er geht wirklich verdammt gut ab, wobei aber immer mal wieder so ein paar ganz leichte Rückbesinnungsmomente an die Death Metal lastigen Anfangszeiten zu verzeichnen sind. Insbesondere bei den Tempo- und Rhythmikwechsel wird dieses sehr deutlich. Da wechselt man stets zwischen eher melodiösen Death Riffs und so richtig fettem aggressivem Thrashriffing, was natürlich ´ne ganze Masse an Abwechslung mit rein bringt. Obwohl die 8 Stücke enorm mit Energie voll gepackt sind, setzt man dennoch auf sehr eingängige Melodien, welche zwar streckenweise dann doch mal an die alten Thrashelden erinnern, aber dennoch so ´ne gewisse Eigenständigkeit vorweisen können. Besonders dann, wenn man es inmitten einiger Stücke eher etwas ruhiger angehen lässt, stellen die ihr Können einmal mehr unter Beweis. Da hört man wirklich raus, mit welcher Spielfreude die hier am werkeln sind. Langeweile kommt hier beiweiten nicht auf, denn aller spätestens dann, wenn die fast schon brüllende Thrash-Stimme einsetzt, haut es einem fast vom Hocker. Echt starke und vor allem interessante Scheibe, welche doch schon aus der breiten Masse etwas hervorsticht. Durchweg versprüht man hier nen old school feeling, geizt aber dennoch auch mit moderneren Einschlägen nicht. Bestens zum moshen geeignet!

( LEO )

www.heavyhardes.de


Streetcleaner

Mein lieber Gesangsverein, die Herren aus Miltenberg lassen es auf ihrem dritten Album so richtig krachen. Der Sound ist der Hammer, der ballert dir die Rübe weg. Daniel schreit aggressiv ohne Ende alles raus was ihm in seinen Texten durch den Kopf geht. Die Songs gehen gut ab, Thrash Metal pur kann man sagen, die Riffs Messerscharf und ohne Vorwarnung und dann immer schön gerade aus. Man merkt die Erfahrung der Band, viele Gigs mit Bands wie Death Angel, Disbelief, Obituary etc. und die langjährige Erfahrung immerhin gibt es die Band schon seit 1991. Die Band ist gereift und weiß was sie will und weiß auch was sie da spielt. Da bleibt kein Kopf ruhig auf seinem Hals sitzen, Bang your fucking head bis der Arzt kommt. Songs wie „Acid Trip“ oder auch der Titelsong „Assassination“ knallen ohne Ende und gehören mit zu den besten Songs der Schaffensphase von Verdict. Man muss scho so langsam den Hut vor den Jungs ziehen (auch wenn das dritte Album knapp vier Jahre gedauert hat), aber ohne wirkliches Label so ein Werk – Klasse!!! Da versteh ich die Firmen einfach nicht, da wird so mancher Schrott auf die Menschheit losgelassen, aber solch eine Band schafft es nicht unter zu kommen????!!!!! Da kommt Mucke aus den Boxen, die es in Sich hat und die Songs sind auch nicht nach 1:35 fertig, alle Songs gehen über 3 Minuten, die meisten sind sogar länger (aber auch nicht Sinnlos in die Länge gezogen, dass beim hören Langeweile aufkommt). Da wird einem Schweinewarm (Insider, ist jetzt um Gotteswillen nicht auf die Schweinegrippe bezogen) ums Herz beim hören der Musik.

Wolle

www.adnoctum.de


 
   
 

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