PlanetHeavyMetal
Auch wenn ich sicher der letzte bin der sich durch vergleiche mit Kreator überzeugen lässt, da ich nun einmal Fan der Sodom Fraktion bin, muss ich die Meldungen aus dem Internet bestätigen. Verdict haben mit „Reflections Of Pain“ ein gutes Trash Metal Album produziert, das auf jeden Fall das Gütesiegel „German Thrashmetal on its best!!“ verdient hat. Auch die Vergleiche zu Kreator kann man so stehen lassen, außer das Daniel Baptista von Verdict sicherlich besser und um einiges variantenreicher singt als Mille es jemals hat und wahrscheinlich wird! Manchmal gurgelt er seine Texte als wäre er der Tardy des Thrash Metal! Einfach Genial! Was die Musik angeht wird der Thrash in all seinen Variationen zelebriert und man findet in dem Mid-Tempo Opener „Reflections of Pain“ oder dem melodischeren Songs „Black Sea“ wahre Ohrwürmer auf die man noch des öfteren seine Haare schütteln möchte! Die Geschwindigkeit ist variabel und neben den typischen Trashpassagen darf es hier und da bei Verdict auch mal etwas mehr Melodie sein. Dieses Album wird wirklich nicht schnell langweilig. Es freut mich was einige Bands in Eigenregie auf die Beine stellen. Respekt! Natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch noch ein klein wenig zu meckern ;-). Das einzige was hier noch verbessert werden könnte ist die Produktion des ganzen, die beim nächsten mal noch ein wenig druckvoller gestaltet werden könnte Außerdem würde ich noch ein wenig mehr mit den eigenen Stärken experimentieren, um beim nächsten Album den Verdict eigenen Sound noch etwas mehr in den Vordergrund zu spielen. Dank Verdict, Ravage und wie sie alle heißen wird den alten Herren von Sodom, Destruction oder auch Kreator noch ordentlich der Hintern versohlt werden *g*. Die neue Generation des Thrash ist definitiv auf dem Vormarsch !!!!!!!!!!!!!!!!!
Da es ein Erstlingswerk ist bleibe ich mit meiner Bewertung auf dem Teppich und rate allen Thrash Metal Maniacs da draußen unbedingt mal rein zu hören!!!
www.planetheavymetal.de

Eternity
Im deutschen Death/Thrash Untergrund herrschen ja schon seit längerem paradiesische Zustände. Die Erde bebt, besonders stark tut sie das oben im hammerharten ostfriesischen Küstengebiet, zwischen Bremen und Emden. Weiter unten im Süden der Republik geht's hingegen nicht ganz so heftig zu, todesbleimäßig fährt man hier mehr die melodisch-thrashigere Schiene. Siehe z. B. FINAL BREATH oder FRAGMENTS OF UNBECOMING. Oder aber die hier: VERDICT aus Collenberg (liegt zwischen Würzburg und FFM), die mit ihrem eigenproduzierten Debütalbum 'ne runde Sache abgeliefert haben, irgendwo in der Schnittmenge von Thrash, melodischem Death Metal und ostfriesischem Geknüppel. Wobei der Thrashanteil vordergründig überwiegt, vor allem aufgrund Sänger Daniel, dessen heisere Stimme mehr als einmal angenehme Erinnerungen an alte Kreator-Klassiker weckt. Die Mischung ist stimmig, und schon nach zwei-, dreimaligem Hören kristallisieren sich eine Reihe sehr guter Songs heraus, beispielsweise der treibende Titelsong oder der glänzend in Szene gesetzte Thrasher „Sick society“. Keine Frage, die Jungs müssen sich vor niemandem mehr verstecken. Auch optisch nicht, kommt ihre CD doch hoch professionell mit allem daher, was reguläre Veröffentlichungen auszeichnet. „Reflections of pain“ ist eine starke Vorstellung, die man allen Death/Thrash Maniacs uneingeschränkt empfehlen kann.
www.eternitymagazin.de

Metalfanatix
German metal has consistently been solid ever since Kreator and Sodom have come onto the scene. Verdict isn´t any different, even with their first full-length CD. They are an aggressive thrash metal band and sounds similar to Kreator, Sodom, Slayer, the heaviness of Strapping Young Ladd, and some old Metallica elements. There is a nasty, raunchy, heaviness to the guitars mixed with pounding drums, and ferocious words. Vocals on "Reflections Of Pain" sound very similar to Kreator. The heavy chugging riffs are mixed with speed metal riffs; it´s comparable to an out of control train. Lots of catchy riffs get your foot tapping and your head banging on the nine tracks and over thirty-eight minutes of music. The production and sound of this disk is great for thrash; it�s a great setup. "Trapped" is my favorite track, along with the title track, "Reflections Of Pain" and "New War". All the other tracks have their moments as well. The songs are pretty good; it´s just that I liked my favorites better. Good job guys!
Rating: 79
www.metalfanatix.com

Radio Gehacktes
Tja, ziemlich lange habe ich dieses Review vor mich her geschoben. Kommt wohl daher, dass ich bei den ersten Hörproben dieser Scheibe immer dachte: hmm.. die klingen ja wie KREATOR zu „Extreme Aggression“ oder „Cause For Conflict“ - Zeiten...nur eben langsamer und nicht so brachial. Im Grunde genommen ist es auch so, doch fand ich mit jedem Mal Hören die Scheibe immer besser und die eigenen Ideen und die sehr gute Musikalität der Jungs aus Miltenberg kristallisieren sich so langsam raus. Ein waschechtes Thrash-Album wird hier also dem geneigten Hörer vor den Latz geknallt, Marke obengenannter Band. Ich mag es eigentlich nicht so gerne, eine Band so dermaßen mit einer anderen zu vergleichen, doch bei VERDICT bleibt es mit diesem Album einfach nicht aus. Zu groß sind die Ähnlichkeiten. Das mit dem Thrash hat sich wohl erst mit diesem Album so ergeben, denn bis 1997 waren VERDICT im klassischen Death Metal ansässig. Es erfolgten personelle Umbesetzungen und dem zufolge, vollzog sich der kontinuierliche Wandel zum Thrash. Doch genug gesabbert, ich will ja hier „Reflections Of Pain“ reviewen, welche in der aktuellen Bandbesetzung (Daniel Baptista - Vocals, Marius Pack - guit., Heiko Montkowski - guit., David Helmstetter - Bass, Florian Bauer - Drums) ein Debüt (Full Length) ist, und von der Band in Eigenregie vertrieben wird. Da kann man nur sagen: Hut ab, denn der Sound ist erste Sahne, schönes Cover (auch von der Band selbst gestaltet), kommt also richtig professionell daher, dat Stück. Der Opener, gleichzeitig auch das Titelstück, glänzt mit einem eingängigen Refrain, gut abgehenden Riffs und die immer an „Mille“ erinnernden Vocals von D. Baptista. Auch wenn Baptista unwesentlich dunkler singt. Das ganze Album ist fast immer im Midtempo-Bereich unterwegs. Blast sucht man ebenso vergeblich, wie Doomparts. Dafür gibt es zuhauf richtig geile Moshparts, wie auch bei „Sick Society“. Den Gitarrensound allerdings finde ich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Klingt irgendwie nach IN FLAMES auf dem „Black Ash Inheritance“ -Album. Wenn es sich bis jetzt so liest, als würde die Band völlig unselbstständig agieren und halt nur bei dem großen Bruder abkupfern; neeeiiin, so ist es garantiert nicht, wie die folgenden Songs beweisen. Als ein absolutes Highlight gibt es „Conflict“, sehr aggressiv gesungen, Killerriffs, und einer der schnelleren Songs. In die selbe Kerbe holzt auch „Needless Sacrifice“. „Final Crash“ ist der Song, bei dem ich meine, hier hat die Band die meisten eigenen Ideen reingebracht, schnellstes Stück auf der Pladde und feinste Gitarrenarbeit! Ein starker Song mit Rübe abmontierendem Moshpart inklusive! Die beiden Stücke „Black Sea“ und „Conflict“, waren auch schon auf der 2000er Promo druff, welche im Underground durchaus positive Resonanzen erfuhr. Der längste und damit auch der abwechslungsreichste Song ist „Trapped“, das reißt einen schon mit, halbakustischer Gitarrenpart mit anschließendem feinen Solo. Dazu Daniel´s Stimme, die hier am besten, weil am aggressivsten ist. Möchte mal wissen, auf wen, oder was er dermaßen wütend war beim Einsingen dieser Granate... (Ich weiß es, ich weiß es; Anmerkung Webmaster) Als letztes Stück gibt's mit „Horizons“ ein ruhiges, sehr melodisches, gezupftes Instrumental. Schööön... Kurzum, wer auf lupenreinen Thrash im Midtempo, mit melodischen Ansätzen, rhythmischen Gitarrenriffs und ein bisschen Groove steht, kann bedenkenlos zugreifen. Der Wiedererkennungswert der Songs und die Eigenständigkeit der Mucke könnte höher sein, aber für den ersten Output ist das alles andere als schlecht. Man nehme nur mal die hohe musikalische Fertigkeit aller Bandmitglieder! Und die Freude, die die Jungs von VERDICT beim Spielen an den Tag legen, merkt man ihnen zu jeder Sekunde an. Wer Interesse hat, die CD gibt´s für 12 Euro per mail an [an error occurred while processing this directive].
Fazit: Ich geb`mal 7 von 10 Punkten
Michael Jehles
www.radio-gehacktes.de

Way Up
Bereits über 10 Jahre besteht die einstmals als Death Metal Band agierende, Miltenberger Thrash-Combo VERDICT. Nun legen sie uns mit „Reflections Of Pain“ ihre erste full-length Eigenproduktion vor. Diese 9-Track Demo hat es gewaltig in sich und beinhaltet, neben der guten Produktion, ein variantenreiches Soundspektrum feinsten Old-School Thrash Metals. VERDICT überzeugen durch Spiellaune, know-how und den gewissen Kick, den man ihnen keinesfalls absprechen kann. Leider komme ich nicht umhin, sie als kleinen Bruder von Kreator zu bezeichnen. Es zeichnen sich nämlich so einige Parallelen zu Deutschland Thrash Ur-Gestein ab. Allerdings muss man VERDICT schon eine gewisse Eigenständigkeit zugestehen, denn geklaut kann man deren Musik keinesfalls bezeichnen. Fein abgestimmtes, druckvolles Drumming, geile, scharfkantige Riffs und oben drauf noch Daniel Baptistas nach vorne peitschenden Vocals, bescheren der ohnehin schon kraftvoll inszenierten Musik noch zusätzliche Härte, was diesen Output zu einem Highlight im Underground macht. Mit Thrash Granaten, wie dem Titelsong „Reflections of Pain“, „New War“, „Black Sea“, „Trapped“ und „Final Crash“ können VERDICT nicht nur, was den Studiosound anbetrifft überzeugen, sondern auch oder gerade live haben sie noch so einiges in Petto. Unter www.verdict.de könnt ihr das 38-minütige Demo für gerade mal 12 Euro ergattern. Ebenfalls kann ich euch nur wärmstens empfehlen, einmal in den Genuss einer Live-Performance zu kommen, denn auch ihr werdet sicherlich den Sound in euch aufsaufen und ein derartiges Konzert in bester Erinnerung behalten.
Janko Gäth
www.wayupmagazin.de

Chronicles Of Chaos
Verdict - _Reflections of Pain_
(Independent, 2002)
by: Pedro Azevedo (6 out of 10)
The trashy metal presented by Verdict comes wrapped in a decent sound, and the band seem to be well into what they're doing. Old-school influences prevail on _Reflections of Pain_, and I've no doubt Verdict are passionate about their music. At some stages in the album they come up with smart passages that spice things up a bit, and the album is generally quite energetic. However, _Reflections of Pain_ still suffers somewhat from being a full-length, in the sense that a lot of it is quite generic -- even though there's nothing hugely wrong with it, there's hardly anything very remarkable during a vast portion of the album either. Some of these breaks and riffs had their day a bit too long ago, much as Verdict do a decent job with them. Verdict are technically competent, even though the music could be fuller (through some busier percussion, perhaps), and do manage to come up with relatively fresh-sounding passages as well -- this isn't a blatant rehash of old days. It just seems to lack something to make it stand out from such a huge crowd in the year 2003.
(article submitted 4/28/2003)
www.chroniclesofchaos.com

Final Prophecy
Meine Güte, was für einBrett!!! Die Jungs aus dem Süden Deutschlands sind ja nun schon seiteiniger Zeit im Underground aktiv, aber mit dieser Scheibe sollte VERDICT derSprung in die Oberliga allemal gelingen. „Reflections of Pain“ killtnämlich vom ersten bis zum letzten Riff. In den knapp vierzig MinutenSpielzeit gibts old school Thrash Metal der allerfeinsten Sorte zu belauschen.Songs, wie der Titeltrack, „New War“ oder „Black Sea“ animieren quasi ganz automatisch zum Headbangen und lassen Erinnerungen an die guten alten Zeiten wach werden, in denen der Name „Bay Area“ noch für begeisterte Jubelschreie sorgte. Und da auch die Produktion oberfett ausgefallen ist und die Aufmachung ebenfalls zu überzeugen weiß, solltet Ihr keine Sekunde länger zögern und Euch das Teil bei der Band direkt ordern, oder es bei EMP bestellen, die bieten das gute Stück in ihrem neuesten Katalog nämlich auch an.
www.finalprophecy666.de

Aversi Online
I didn't know what to expect from this German act, but they kick out nine tracks of thrash mayhem with vocals thatsound somewhat similar to Kreator and music that combines all sorts of thrash influences (mostly older plus some modern tinges) with leads that are sometimes a bit more rocked out. Sadly the production holds them back from being a bit more forceful, but for the most part they're on the right track with the songwriting. The production problems mainly stem from a thin guitar tone and a distinct lack of bass in the mix (or at least a distinct lack of low-end, the bass is audible back in there). The drums and vocals sound fine to me (the drums could be a bit warmer), but if the guitars were heavier and the bass was louder it would be a big help. Right now the guitars have too much midrange and no real crunch, the distortion should be louder (although the lead tone is actually pretty damn good). "New War" displays some awesome rhythms that remind me a little bit of the almighty Cyclone Temple with their creative use of unusual melodic chords and strong picking patterns. There's a nice clean break with spoken vocals, too. "Final Crash" also has some death metal riffing in the form of tremolo picking and pinch harmonics aplenty, and "Horizons" is a clean instrumental that makes for a nice closing. One of the more memorable tracks, "Conflict", is back and forth: There's a great chorus, but they also throw in some mediocre death metal riffing and it feels like it drags a bit, though it only runs four minutes? That's actually one of the only problems here, aside from the recording: A lot of the songs feel a little bit long, even though the longest track is merely over five minutes. I don't know if it's repetition or a certain lack of variety, but something needs an extra kick. Perhaps if they sped up the tempos just a tad to add more energy and cut off maybe 30 seconds from each track at the same time that would help? I don't know, but I definitely think the creativity of "New War" is the direction to explore. The layout isn't that bad. The colors are all very consistent, as is the appearance in general. Some of the text is a bit pixilated, and at times nearly runs off the edges of the pages, but I like some of the layered imagery and the color scheme. They only included excerpts of the lyrics from each track, just enough to supply the listener with an idea of what the topics are. For the most part the songs deal with, you guessed it, pain and suffering, both on a personal level and in terms of socio-political issues (mainly war). Not bad. I think that with some work this band would have the potential to bring some true thrash back to the forefront.
Running time - 38:01, Tracks: 9
[Notable tracks: New War, Conflict, Horizons]
www.aversionline.com

Unknown Munich
Haben mich Verdict live auf Anhieb an Kreator erinnert, denke ich beim Anhören der CD zuerst an die deutschen Thrasher Antagonist. Hauptgrund dafür dürfte wohl der Gesang sein, der zwar aggressiver aber dennoch ähnlich gelagert ist. So nach und nach komme ich dem Kreator-Vergleich aber auch wieder näher, angesiedelt zwischen „Coma Of Souls“ und „Violent Revolution“. Aber das einzige, was das aussagt ist, dass es sich bei „Reflections Of Pain“ um eine abwechslungsreiche Thrash-Scheibe handelt. Hier werden nicht nur Old School-Sachen verbraten, sondern auch modernere Groove-Parts und etwas Death Metal, von letzteren aber nicht allzu viel. Verdict kriegen es gut hin, durch diese Einflüsse, den größtenteils traditionellen Thrash nie verstaubt klingen zu lassen und entwickeln dadurch auch einen recht eigenen Stil. Liegt vielleicht daran, dass Verdict vor 10 Jahren als Death Metal-Band angefangen und sich erst nach und nach in die thrashigere Richtung entwickelt haben. Nicht, dass ich etwas gegen verstaubten Thrash hätte, im Gegenteil, aber es tut trotzdem gut, auch mal eine andere Variante zu hören. Verdict verarbeiten jede Menge Ideen in den Songs und ab und zu ist auch mal eine zuviel dabei. Die bremst das Stück dann kurzzeitig etwas aus (Z. B. bei „New War“, „Black Sea“, „Trapped“). Bevor sich das wirklich störend auswirkt kehrt das Lied aber meistens rechtzeitig zum roten Faden zurück. Dennoch klingt die CD dadurch etwas kopfgesteuert und es verringert sich im Gesamten die Durchschlagskraft, was ja immerhin ein sehr wichtiges Thrash-Merkmal ist. Egal; dass Verdict eben diese Durchschlagskraft haben, haben sie live bestens demonstriert und außerdem ist es ja nicht so, dass „Reflections Of Pain“ ein laues Lüftchen wäre. Dazu kommen noch der gute Sound und die sehr schöne Aufmachung, die professionellen Maßstäben locker standhält.
www.unknownmunich.de

From The Underground
Nun hat es die Band aus dem Raum Miltenberg endlich geschafft, eine Longplay-CD aufzunehmen. Live konnte man ihren deathigen Thrash Metal in unserer Region ja schon öfters begutachten. Kommen wir zuerst einmal zu ihrer Musik, die ist nämlich sehr gut bis großartig. Schön brutales Riffing, als wenn man mit einem Meisel eine Massage bekommt, überhaupt bieten Rhythmus und Gitarrenfraktion eine sehr kompakte Leistung. Die Songs besitzen ihre eigene Note, die Jungs haben es auch nicht nötig ihre Thrash-Heroen übermäßig zu zitieren. Doch mit dem heiseren Geschrei von Fronter Daniel (Richtung fieserer Mille) ..., nun - ist einfach nicht mein Ding. Für mich mindert es ein bisschen den tollen Gesamteindruck seitens Kompositionen und seiner Kollegen. Allerdings empfinden das viele anders - ist halt rein subjektiv - deshalb muss man sich schon selbst ein Bild davon machen. Davon abgesehen ist aber auch die Produktion gelungen, so bekommen z. B. die beiden Songs „Conflict“ und „Black Sea“ von 2000er Demo endlich einen Sound, der den Kompositionen gerecht wird. Insgesamt könnt ihr neun Stücke finden, die CD ist gut aufgemacht. Ja, wenn der Gesang nicht wäre, würden VERDICT für mich zu den Spitzenreitern unter den Thrash Bands zählen, doch auch so verstehen es die Jungs die volle Thrash-Dröhnung zu servieren und rangieren auch bei mir in den oberen Rängen der Thrash Favoritenliste. Wer auf Thrash Metal mit megafiesem Gesang steht, kann deshalb nichts falsch machen. Und live lassen die Fünf es sowieso mächtig knallen.
Marco
www.metalmafia.de/ftu

Scream-Magazine
Gelüstet es einem heutzutage nach einem richtig mitreißenden Thrash Metal-Album ertappt man sich häufig dabei, alte Scheiben aus der glorreichen Zeit der amerikanischen oder deutschen Thrashszene aufzulegen. Doch auch anno 2003 tummeln sich neben der schwedischen ebenso in der hiesigen Metallandschaft durchaus einige vielversprechende Stammhalter. Einer dieser Rohdiamanten ist auf jeden Fall das Quintett VERDICT aus dem Spessart.
Ihre neun Tracks umfassende akustische Visitenkarte (eine Art „Kreator goes Bay Area“) gehört zum frischesten und begeisterndsten, was ich seit einiger Zeit gehört habe und braucht sich definitiv nicht vor bereits mit guten Plattenverträgen versorgten Kapellen zu verstecken.
Die Jungs machen handwerklich einen sehr fitten Eindruck (habe ich bereits live erlebt) und haben erstaunlich ausgereifte, packende Thrasher zusammengeleimt, die absolut Lust auf mehr machen. Das Album ist von einer dermaßen ausgeglichenen Qualität geprägt, dass es unmöglich ist einzelne Tracks gesondert hervorzuheben, und das ist ein Umstand den ich nur einer recht übersichtlichen Anzahl an Scheiben, die pro Jahr so veröffentlicht werden, attestieren kann.
Mehr Argumente? O.K., das druckvolle, heisere Shouting von DANIEL BAPTISTA; die feinen Gitarren-Leads; ein Schlagzeug, das auch wie ein Metal-Schlagzeug behandelt wird (nämlich nicht so monoton und unauffällig wie bei zahlreichen Hochglanzproduktionen der letzten Monate); eine geglückte Produktion sowie eine optisch ansprechende Aufmachung; ein fast an Jeff Waters erinnerndes, getragenes Instrumentalstück zum Ausklang....also wer jetzt noch zögert ist wohl verdammt hoch verschuldet!
Alle, die noch ein paar Euro am Finanzamt vorbeigekriegt haben und Genickschmerzen gerne ertragen, bestellen sich ihre Dosis unverbrauchten Schwermetalls oder informieren sich auf der durchaus gefälligen website www.verdict.de
JUST DO IT!
(Gesamtlänge: 38:01 m:s)
Markus Böttge
www.scream-magazine.de

Into the Pit
Machen ja schon ne ganze Weile im Underground rum, die Herren von Verdict, auch wenn die aktuelle Besetzung nicht mehr viel mit der Urbesetzung zu tun hat. Macht nix, denn wenn am Ende solche Songs raus kommen, kann mir die Besetzung auch egal sein. Hier und da wurde die Band schon die „Kreator aus Bayern“ genannt, was man im Groben auch so stehen lassen kann, allerdings würde ich auch noch eine Prise neuere Death dazu geben, damit die Beschreibung abgerundet wird. Denn Verdict haben teilweise ähnliche Songstrukturen und Melodien, aber letzter sind ja auch bei Kreator mittlerweile Standart. Auf jeden Fall hat's die Band geschafft richtig geile Songs zu schreiben, allen voran dabei „Sick Society“, „New War“ und die beiden von der 2000er Promo bekannten „Conflict“ und „Black Sea“. Wie die Titel schon leicht verraten gehen die Texte, soweit man sie verstehen kann, denn leider sind sie nicht komplett abgedruckt, in die sozialkritische Ecke. Eben so wie's bei Thrash sein sollte!!! Allerdings ist der Sound am Anfang erstmal gewöhnungsbedürftig und klingt an manchen Stellen etwas dünn, geht aber insgesamt in Ordnung. Ach scheiße, genug der Kritik, wenn ihr ein geiles, intelligentes Stück Thrash Metal haben wollt, dann melkt eure Sparkuh und investiert die Kohle in diese Scheibe und wenn noch was übrig bleibt, dann solltet ihr damit zum näxten Gig der Band gehen. Punkt! So macht Thrash Metal heutzutage Spaß - fernab von irgendwelchen grottenschlechten Sodom Clones. Auch wenn ich mich wiederhole: Geiles Teil! Für 12.- € bei: David Helmstetter; Brunnenstr.42 ; 97903 Collenberg bzw. über www.verdict.de
mh
http://intothepit.gmxhome.de

Sinisthere
Ebenfalls keine Unbekannten für unsere Stammleser dürften VERDICT sein, welche wir in unserer # 20 schon mal mit ihrer Promo hatten. Und obwohl mir damals schon die Mucke ordentlich den Scheitel gezogen hat, muss ich hier sagen, dass die Band wirklich extrem an sich gearbeitet hat, weil sie mit dem vorliegenden Werk ihr bisheriges Schaffen toppt. Ich tippe hier sogar im Takt, während die Mucke läuft. Gibt's schon so was wie Fingerbanging???? Wer auf alte Kreator steht, liegt hier gesanglich schon mal richtig, nur sind Verdict auf jeden Fall keine Kopie, sondern würzen das alles mit ziemlich geilen, eigenen Riffs, treibend wie die Sau. Verdict sind deutsch, Verdict sind Thrash, Verdict sind deutscher Thrash. Verdict sind geil! Kein Wunder, dass sich noch kein „kompetentes“ Label gefunden hat, die veröffentlichen lieber den Einheitsbrei, den öden. Ein Touchdown von meinereiner sollte Euch aufhorchen lassen. Und wer Lust hat, kann sich in diesem Heftelein ein Intie mit dieser Band reinziehen.
Für ganze 12 Europadollar könnt Ihr die Scheibe bei David Helmstetter; Brunnenstraße 42 in 97903 Collenberg ordern. Fucking get it!!!!!!
Okay, dann ab dafür!
Maik

Prelude To Darkness
VERDICT is back on Prelude to Darkness pages but this time they display greater technic and therefore deliver better stuff, a full-lenght CD in which two old songs we reviewed from their "Promo 2000" has been featured too. Their musical direction keeps pointing toward the old school's German Thrash metal, let's say ala Kreator, although their style also features some sparkles of old school's Death metal. Among what "Reflections of Pain" presents the drums standout! precise great performance that features unmerciful double-bass blasts, moreover, Verdict put a lot of feeling into every riff and guitar leads and that way demostrate that they carry the old school's essence we appreciate so much in their veins! "Reflections of Pain" is composed of 9 songs such as: "Black Sea"; "Conflict"; "Sick Society"; "Final Crash"; the great instrumental "Horizons", among others. If you consider yourself a true thrasher you must not miss the opportunity to get this stuff! ...Excellent work!
www.geocities.com/prelude666

Hammer
Verdict existieren seit über einer Dekade und frönten bis Mitte der Neunziger dem Death Metal. Doch nach den gewöhnlichen Besetzungswechseln einigte sich die Band darauf, ihr Heil im Thrash Metal zu suchen. Eine weise Entscheidung, wie die erste, rau und frisch produzierte und von einem stimmungsvollen Booklet gezierte CD deutlich macht. Verdict brettern in Slayer-, Kreator- oder The Haunted-Manier los und feuern dabei mörderische Riff-Salven auf den erschreckten Hörer ab. Oftmals nerven Thrash-Alben durch Eintönigkeit, was man dem Quintett keineswegs vorwerfen kann. Bei einigen Stücken wird das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt, während andererseits ab und an schwere Rythmen den Takt vorgeben. Erfreulicherweise leisten sich Verdict keine Durchhänger und beweisen damit eindrucksvoll, dass sie sich mit dieser Leistung weit über dem Durchschnitt bewegen und vielen Bands mit Plattenvertrag das Wasser abgraben. Eine nette Überaschung, die ihr euch für 12 Euro anschaffen könnt.
Detlef Dengler
www.hammer-mag.de

Scull Crusher
„Hoppla, habe ich da versehentlich die „Cause for Conflict“ von KREATOR in meinen CD-Schacht gestopft?“. Dieser Gedanke schießt mir durch den Kopf, als ich mich gerade entspannenderweise in meinen Sessel zurücklehne um mir einen ersten Eindruck von der mit zugetüteten CD zu machen. Bevor ich mich mal wieder damit abfinde, dass dies wohl mal wieder an meiner frühzeitigen Senilität liegen wird, die ich schon seit jüngsten Jahren gerne mal an den Tag lege, erleichtert mich der Blick in die CD-Hülle der neuen VERDICT, die sich zum Glück nicht in selbiger befindet.
Puuh.
Also wie gesagt, wir haben es hier mit VERDICT zu tun, die ich auch schon mal in der Vergangenheit mit einem Demo reviewed habe, wenn mich hier meine Alibi-Altersschwäche erneut nicht im Stich lässt. Wie bereits eingangs erwähnt macht man offensichtlich gar keinen Hehl daraus, dass Mille Petrozza eindeutig Pate für das Schaffen der Jungs steht, woran sicherlich auch nichts verwerfliches ist, wenn man diese Inspiration auf einem so hohen Qualitätslevel umsetzt. Und man sollte auch bzw. vor allem hinzufügen, dass man sich nicht wie unzählbar andere Retro-Bands an den Frühwerken der Ruhrpöttler orientiert, sondern eindeutig neuere KREATOR-Werke nachhaltig Eindruck bei VERDICT hinterlassen haben. So kann man fast jeden Song auf „Reflections of pain“ entweder der „Renewal“, „Cause for conflict“, „Outcast“ oder der „Endorama“ zuordnen. Normalerweise kann ich es nicht wirklich gutheißen, wenn man einer Band mit einem fast identischen Sound Tribut zollt, aber VERDICT haben halt schlichtweg sehr geile Songs aufgenommen, die mich alle zu begeistern wissen, Filler sucht man vergeblich. Daher auch keine Anspieltips, dieses Album kann wirklich JEDER bedenkenlos ordern, der mit oben erwähnten Petrozza-Alben etwas anfangen kann. Schier unglaublich auch die Tatsache, dass es sich hier um eine Eigenproduktion handelt, die auch produktionstechnisch einem Label-Release in nichts nachsteht, teilweise sogar einige vorfinanzierte Alben größerer Companies locker in die Tasche steckt. Wie gesagt, neue Impulse verleihen VERDICT der Scene nicht, aber dann dürften wir auch kein einziges Power Metal Album mehr kaufen, dass nach 1994 veröffentlicht worden ist.
Harald Deschler
www.skullcrusher.net

Metalmessage
Überraschend guten, erfreulich durchdachten und stellenweise hochdynamischen Thrash Metal beinhaltet das sehr eigenständige Debütalbum dieses frisch von der Leber weg aufspielenden deutschen Quintetts. Verdict existieren seit zehn Jahren und begannen einst als Death Metal-Kammerorchester; das garantiert hier einige instrumentelle Erfahrung an den Instrumenten. Erfahrung, welche auf „Reflections Of Pain“ in durchgehend perfekt durchstrukturierten Rhythmuskonstrukten mündet. Diese spielfreudige und entschlossen wirkende Band scheint mir ein durch und durch eingespieltes Musikerteam zu sein, was jede der enthaltenen neun Kompositionen dieser Scheibe in sehr hörenswerter Manier widerspiegelt. Merklich große Mühe haben sich Verdict zudem in Sachen Abwechslungsreichtum und Eingängigkeit ihrer Stücke gegeben. Auch besinnliche Akustikparts zurückhaltender Natur haben auf „Reflections Of Pain“ ihren Platz gefunden, was dem Album eine ganz eigene Note verleiht. In einer sehr gut zu gefallen wissenden Version gibt der zackige Fünfer aus Collenberg seinen herrlichen Mix aus frühen Xentrix und neueren Kreator zum Besten. Resultat ist eine tolle Scheibe, welche das Thrash Metal-Genre mit einer kleinen aber sehr feinen Perle stilvoll zu veredeln weiß. Diese für mich seit jeher immens reizvolle Stilrichtung ist anno 2003 leider nicht mehr ganz so groß wie Ende der 80er/Anfang der 90er, aber Dank ebenso talentierten wie auch versierten Taktkommandos wie Verdict immer noch voll von pulsierendem Eigenleben.
Markus Eck
www.metalmessage.de

Heavy Metal Universe
I thought all thrash metal bands were old, or at least the good ones like KREATOR, SODOM, DESTRUCTION, OVER KILL, TESTAMENT and many others from the 80's, but absolutely not ! Last year we discovered the Dutchmen of FLESH MADE SIN and the Italians of ENEMYNSIDE, and today it's VERDICT's turn. The band comes from Germany and proudly presents some pure thrash which reminds the eighties german wave for our biggest pleasure. This self-produced 9-tracks album represents perfectly what thrash metal fans wanna hear today, some real in-your-face powerful thrash without compromise. Excellent blasting riffs, technical solos and a voice close to Mille's (KREATOR) are the ingredients VERDICT uses to records this little jewel. An album that will remain as a major release in the underground world of thrash metal and will surely open the door to more fame as you can just like it. Buy or die !
Séb
Points: 6
www.heavymetaluniverse.com

The Dark Side
Um den deutschen Underground muss man sich in den Bereichen Death und Thrash Metal momentan wohl keine Sorgen machen. Hier warten etliche Bands nur darauf, dass sie mit ihrem vorhandenen Potential einmal zur rechten Zeit am rechten Ort sein werden, wenn vielleicht zufällig gerade der richtige Labelvertreter bei ihrem Gig im Publikum steht. Zu dieser Gruppe von hoffnungsvollen Formationen muss man ohne Zweifel auch VERDICT zählen, die dieser Tage nach der Zwei-Track-Promo aus dem Jahre 2000 mit „Reflections Of Pain“ ihre Debüt-Full-Length-Eigenproduktion veröffentlichen. Optisch steht das Teil einem Major-Release in nichts nach und auch der musikalische Inhalt kann sich sehen lassen. Thrash Metal der alten Schule haben sich VERDICT auf ihre Fahnen geschrieben. So kann man jegliche moderne Ausbrüche aus den Genregrenzen mit der Lupe suchen. Stattdessen bekommt man ein wuchtiges, gut produziertes Old-School-Brett vor den Latz geknallt. Rifftechnisch gibt es zwar nichts Innovatives oder Neuartiges zu bestaunen, aber dafür schrammelt man sich munter und vor allem zielsicher zurück in die 80er Jahre, wobei man die dazwischen liegende 90er-Thrash-Flaute kaum eines Blickes würdigt. Die Nähe zu ihren Vorbildern wird durch die gelungenen Vocals von Daniel Baptista noch einmal verstärkt, der nicht selten klingt wie der kleine Bruder von KREATOR-Mille höchstpersönlich. Hätte sich nicht die ein oder andere etwas belanglosere Nummer (z.B. „Black Sea“) mit auf „Reflections Of Pain“ gemogelt, hätten VERDICT sofort im grünen Bereich landen können. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, denn Songs wie der Titeltrack, das Thrashgewitter „Sick Society“, das abwechslungsreiche, mit glänzender Gitarrenarbeit versehene „New War“ oder der variable Nackenbrecher „Trapped“ zeigen klar, dass hier einiges an Können und Potential vorhanden ist. So ist „Reflections Of Pain“ eine gute Undergroundscheibe geworden, die man sich gerne für 12 Euro (inkl. P&V) bei oben genannter Adresse bestellen darf.
http://metal.de

Metal Centre
On good day I thrust oneself Germen! Germen with characteristic names like: Baptista, Montkowski. And I must ascertain, that was not this such bad idea because a little improved me frame of mind after listened their death/thrash metal. But when I listen their I will reach to conclusion, that terrible honey-cake turned out from me, because more new mutations of death metal do not set me in better mood and on the contrary I catch strenge weariness! And such VERDICT with one's own not very revealing music will be able to exert on me affirmative impression and this is surely good... good because, they play traditional and so that was more amusingly that the band exists of already some 10 years and rather going behind trend and changing fashion does not lie in their nature!!!
Though this is my first meeting with the band and unfortunately with difficulty is to infer me after "Reflections Of Pain" how sounded their music through last decade and was always well-kept in spirit of tradition! I do not know why palavers me composition of guitars in connection with big pots and vocal? With certainty their structure of compositions is leaning on straight line composition and there are not useless combination, maybe it is evidence that terrible honey-cake is from me! Even appearing where not where soloes at my apathy to them pass smoothly... tempo of material is moderate, sound is cool, so of what yet more to happiness it is necessary... I know! Surely this of beer, what its yesterday on hangover I drank, hehehe.
Gnom
www.metalcentre.com

Metal Observer
Der Thrash Metal ist in allen Ecken wiedererwacht - von Australien bis Deutschland, und die meisten Bands versuchen gar nicht erst nach modernem Neo-Thrash zu klingen. Nö, sie spielen den Sound der alten Schule mit moderner Produktion. Die neuste Band, die jetzt auftauchte sind die Deutschen von VERDICT, die uns ihre Full-Length Debüt Album „Reflections Of Pain“ anbieten.
Und dieses servieren sie uns auf beindruckende Art uns Weise, mit kraftvollem knackigem Sound. Dabei nutzen sie die Kraft der Doublebass in Verbindung mit unnachgiebigen Doppelgitarren Attacken aus, die den Zuhörer Deckung suchen lassen. Darüber hinaus kommt ihnen eine gute sehr klare und kräftige Produktion zu gute. VERDICT fabrizieren einen starken Sound, der seine Thrash Metal-Kategorisierung vornehmlich von Daniel Baptistas Gesang herleitet. Manchmal kommt er an die Grenzen zu Death Metal aber er hat eine charakteristische Thrash-Schrei/Growl Stimme, die mich zwar nicht sonderlich reizt, aber die Musik macht alles wieder wett.
„Reflections Of Pain“, „Black Sea“ sind Granaten, die euch ein paar Zentimeter tief in euren Sitz drücken werden. Egal ob gepolstert, Holz oder blankes Metal, VERDICT ist das egal. Erwartet jedoch keinen Old School a la KREATOR oder SODOM, denn VERDICT grenzen musikalisch eher an sehr harten Power Metal (womit ich nicht sagen will, dass sie Power Metal spielen!). Einzige Ausnahme ist der letzte Track „Horizons“, der uns ein schönes glattes Instrumental mit vielen Melodien sehr atmosphärisch rüberbringt.
„Reflections Of Pain“ kann zweifelsohne mit der großen Mehrheit der vergleichbaren regulären Label-Releases mithalten also Thrasher holt euch die Scheibe, sie ist es wert! (Online 01. Dezember 2002)
Alex
7,5/10
www.metal-observer.com

Into Obscurity
A poor logo is the first thing I noticed about this album. It looks like something I would scratch on one of my notebooks back when I was in high school (my lack of art skills is why I'm now a computer programmer). But past the logo, Verdict play incredible thrash metal that has progressed rather than sticking to traditions held almost 20 years ago. It's a bit more harsh, a bit faster, very stop-and-go and has some death metal influence, especially similar to Obituary, arguably my favorite death metal band ever. The riffs are simple, but the speed themselves make them difficult to play. The vocals are extremely harsh and the drumming is quite precise. One thing that has been improved from the first wave of thrash is the production. "Reflections of Pain" is as crisp as any professional out there right now, which really helps with the intensity of this style of music, which is meant to be very abrasive. The early thrash metal bands weren't fortunate enough to get this type of production so even though their music was quite extreme at the time, their albums still sounded demo quality, which unfortunately, forced them to lose some of their aggressive sound. The vocals really stand out on this album. The frontman has an insane voice and I haven't heard someone sound so venomous in a while.
I think that this full length was self-financed for the band, so it may be hard to find, but you can buy it directly from them at their website: www.verdict.de. I suggest you look into them. They're one of the most promising unsigned acts I've heard recently.
Grade: 73/100
www.into-obscurity.com

Lärmbelästigung
Mit VERDICT liegt mir zur Abwechslung mal keine Death Metal-Band vor. Diese Band, die mal wieder aus Deutschlands Süden kommt, hat sich dem Thrash-Metal verschrieben, der ja zum Glück doch nie so richtig totzubekommen ist. Zwar sind auch VERDICT nicht frei von modernen Einflüssen, aber Neo-Thrash kann man ihren Sound nun wirklich nicht bezeichnen. Hauptsächlich wird im Stile der alten Helden mit einem leichten Power-Metal Touch gethrasht. Die Musik hat zwar auch ihre schnellen Momente, bewegt sich aber größtenteils im Mid-Tempo, womit Freunde von SEPULTURA und SLAYER hier nicht ganz richtig wären. Die Band ist um Abwechslung bemüht und fügt Groove, verspieltere Passagen, viel Doublebass und auch Melodie zusammen, worauf ein typisch schreiender Sänger kommt, der mich etwas an eine harmlosere Version von KREATORs Mille erinnert. Der Sound ist sehr gut und überhaupt macht die Scheibe einen professionellen Eindruck. Leider Mir persönlich kickt die Scheibe trotz des guten Sounds irgendwie zu wenig. Wer aber nach einer Thrash-Band sucht, die nicht krampfhaft Old-School und auch nicht Neo-Stakkato- Thrash ist, könnte bei VERDICT richtig liegen.
(Karim)
www.laermbelaestigung.net

Arising Realm
Ehrlich gesagt komme ich mit dem Bandnamen heute das erste Mal in Berührung und kann somit auch nicht wirklich viel über die Vorgeschichte der Band berichten. Auf ihrer Homepage, www.verdict.de, erfahre ich aber, dass dieses Gespann schon seit ca. 10 Jahren ihr Unwesen treibt und diese Erfahrung kann man ihnen auf „Reflections of pain“ auch nicht absprechen. Auf 9 Songs präsentiert sich uns technisch versierter mid-tempo Trash, der deswegen aber nicht einer gewissen Aggression entbehrt. Mit guten Riffs, einigen Stakkatopassagen und eingängigem Shouter rollt das Quartett das Feld zwar nicht unbedingt von hinten auf, braucht sich aber garantiert nicht hinter den restlichen Trash-Produktionen 2002 verstecken. Frühe Metallica meets Kreator dürfte das Programm der Band wohl ziemlich gut umschreiben, und kann somit wohl für eine gewisse Qualität bürgen. Außer dem mit Akustikgitarren verwässerten Schlusstrack, der etwas aus der Reihe tanzt, gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Bei Kaufgelüsten sollte man oben erwähnte Web Seite besuchen, oder einfach Euro 12,-- ins Kuvert stecken und an David Helmstetter, Brunnenstraße 42, D-97903 Collenberg schicken.
Score: ****
Jürgen Winterheller
www.arisingrealm.at

Beyond Webzine
If theres one thing you learn fast when you get involved with independent releases, its that you shouldnt judge a book by its cover. So, you learn never to jump with joy when you see a neat, even professional looking product. With this said, when Germany sends you one of its Thrash bands, you often tend to forget what you know and start frolicking with the mere thought of getting off on it. Bingo! Verdict is the typical example of a band that listened to Kreator a lot and knew how to become a worthy student of its master. What power and elegant aggression did our Teutonic friends throw at our faces! From the first notes on, you feel that the groove is going to eat you. No mistake. Why? Well, although Verdict are a class act when it comes down to developing harmonic patterns, its on account of their efficiency that they rule! A few calmer moments were provided in order to avoid neck injuries with the incontinents of headbanging (the clean part on New War is rather simple but of rare beauty) and the disc even ends with extremely soothing arpeggios but on the whole, this is pure killer shredding!!! Hats off!
review: RNO
translation: Fae
www.beyondwebzine.com

Bright Eyes
Eine sehr schön aufgemachte Eigenproduktion trudelte dieser Tage von Verdict ins Haus. Es ist wohl kein Verbrechen dass man von den Jungs bisher nichts gehört hat, da das anscheinend der erste Output ist, aber dieser ist nicht von schlechten Eltern. Die Produktion ist super, auch wenn man beim Mastering etwas mehr Zeit verbringen hätte können, aber das wichtigste ist natürlich die Musik. Hierbei handelt es sich um recht erdigen 80er Jahre Thrash, dem man deutlich seine deutsche Herkunft anhört. Wer besonders auf Kreator zur Phase ihrer ersten drei Scheiben abfährt, kann hier nichts falsch machen, da das genau die Herzen all derer mit Freude erfüllen sollte, die diesen Zeiten nachtrauern. Wer also Interesse daran hat, sollte sich unter www.verdict.de kundig machen oder eine Email an info@verdict.de schreiben.
8 von 13 Augen
Sven Sostak
www.brighteyes.de

Heavy Metal Mania
This is the first effort by this German band that decided to record a full length on its own without having a label backing them up. And judging by the result, they don't really seem to need one either, since they did fine on their own. I don't know how their Death Metal sounded like in the past, but I did like their Thrashy present. Their music is very characteristic of the German Thrash Metal sound, drawing influences mainly from Kreator, without loosing its personality though. I especially enjoyed their guitar themes, which are rather typical for this type of music, but they sounded groovier than usual, which made them even more pleasant. The vocals are as aggressive as they should be, while the production stands at very good levels, compared to the self financed standards of other bands. Few melodies, nice solos, solid rhythms and aggression are what this album is all about. I bet that Verdict are capable for bigger things if they are given the chance, so I will expect more from them in the future. You can buy this album, if you are interested, from the band's website for Euro 12 (shipping & handling included).
OVERALL SCORE: 7,5
Review by Loukas Vlavianos
www.heavy-metal-mania.vze.com

Mordor
VERDICT liefern hier ein Album, das für mich sehr schwer zugänglich ist. Zwar kann ich nach den ersten mal anhören schon ganz klar sagen, dass ich es spitze finde, finde aber die passenden Worte für eine musikalische Beschreibung nicht. Deshalb muss ich mir das Album ein zweites und drittes mal anhören.
VERDICT spielen Thrash, das aber nicht in einer herkömmlichen Art. Sie haben ihren ganz eigenen Stil, der sich aus verdammt rhythmischen Gitarrenriffs und sehr melodiösen Passagen und Solos zusammensetzt. Dazu kommt aggressiver Thrash Gesang. Diese musikalische Beschreibung dürfte den Nagel ziemlich genau auf den Kopf treffen. Die Besonderheit an VERDICT ist wirklich das Zusammenspiel von Rhythmik und Melodie. Die wirklich sehr schönen Melodie Parts, die stellenweise beinahe schon Power Metal Status erreichen können, klingen wirklich toll. Die Rhythmik von VERDICT ist nicht gleich enormer Technik, ich habe schon das Gefühl, dass sie sich auf das wesentliche beschränken. Das Ganze hämmert zwar enorm aus den Boxen, sind aber definitiv keine Fingerbrecherriffs. Das Tempo der Songs ist meist recht schnell. Aber auch geschwindigkeitstechnisch variieren sie ständig. So sind die Solo- und Melodieparts meist etwas langsamer ausgefallen. Das Schlagzeug spielt bei der Band eine wichtige Rolle und liefert einen konstanten Boden. Schnelle Doublebass Attacken und häufige Beatwechsel, verleihen der Musik eine weitere Abwechselnde Note. Der Gesang ist konstant und es gibt im Verlauf der CD keine Veränderung zu vernehmen. Wobei dazu eigentlich auch kein Grund besteht.
VERDICT liefert mit diesem Album 9 hochkarätige Songs mit einer Spielzeit von über 38 Minuten. Die Soundqualität und die Produktion sind vom feinsten. Auch das Cover Artwork lässt keine Wünsche offen. Im Booklet gibt es alle Songtexte zum Mitlesen und Singen!!
Fazit: Geniales Album, das für Rhythmus Fans wie mich ein MUSS ist. Es ist im ersten Moment nicht so eingänglich, entpuppt sich aber als kleiner Geniestreich und wird mit jedem anhören besser.
10 von 10 Punkten
www.mordor-magazin.de

Metal District
Vor mir liegt nun das Debüt der fränkischen Thrasher von Verdict - alles professionell aufgemacht und ein recht guter Sound - doch eine Eigenproduktion. Schon nach dem ersten Track merkt man dass hier Kreator-Fans am Werke sind - denn vor allem Sänger Daniel Baptista klingt wie Mille. Und somit gibts 9 Thrash-Granaten Marke Kreator vor den Latz. Ich brauch eigentlich gar nicht mehr schreiben, wer auf Kreator steht muss Verdict auf jeden Fall mal antesten. Mir persönlich gefällt der Gitarren-Sound irgendwie nich so richtig, kommt mir das ganze doch etwas zu drucklos rüber. Sicherlich ein mehr als durchschnittlicher Output, der auf neues Material hoffen lässt.
(mhae)
7 Punkte
www.metal-district.de

Metalglory
Eine recht entspannende CD, was nicht heißen soll, dass es langsam auf dieser CD zur Sache geht. Im Gegenteil, zeitweilig schnelle Drums (doch sehr selten Boublebass und wenn, dann nur kurz) erfreuen das Gemüt. Songs wie Track Nummer sieben namens „Trapped“ sind sehr facettenreich. Man erkennt von Anfang an, dass die fünfköpfige Band Verdict ein sehr hohes Talent in Sachen „Musik machen“ hat, was zum einen durch die Spielweise der Jungs, zum anderen durch die Produktion der gesamten CD fühlbar wird. Alles klingt klar und deutlich, alle beteiligten Musiker werden gleich behandelt (hört sich seltsam an, ist aber im Grunde ganz simpel) das heißt, dass nichts in den Vordergrund gerückt wird. Das Drumming ist kontinuierlich gut geführt, die Gitarren werden ebenfalls gut gespielt. Eigentlich ist nichts an der CD auszusetzen vielleicht nur, dass es für Thrash Metal zeitweilig etwas zu ruhig bzw. langsam zugeht. Doch im Gegensatz dazu zählt nicht die Bezeichnung des Genres, sondern die musikalische Leistung und die ist als gut zu bezeichnen, denn zu keiner Zeit wirken Verdict monoton, eher gegenteilig, das heißt sehr melodiös, besonders durch das gute Riffing. Hinzufügen kann man noch einen sehr simplen Satz: Fern vom Black Metal, nah am technischen Death Metal.
Ein kleines Makel kann ich aber doch finden und ich habe nicht zwanghaft nach einem gesucht - die Stimme. Die Stimme ist nicht schlecht, auch nicht gut, kann deshalb auch nur zum Durchschnitt gezählt werden. Vergleichen kann man die Stimme, mit der eines Mannes der sich heiser geschrieen hat.
Genießen kann man immer wieder Track 9, „Horizons“ der nach den vielen aggressiven Songs, mit einem sehr beruhigenden Instrumental, alle Sinne beruhigt. Die CD ist durchaus gut, nicht genau mein Fall, muss sie aber auch nicht sein. Objektiv gesehen gehört die CD einfach nur zur Spitze. Kompliment. 7 ehrlich verdiente Punkte. Weiter so, Daumen hoch Jungs ;-)
PS: Ein kleiner Blick auf die Homepage lohnt sich immer, zum Beispiel um sich die CD zu bestellen.
7 Punkte von INFERNO am 12.09.2002
www.metalglory.de

Obliveon
Zwei Jahre hat es gedauert, bis Verdict nach ihrer 2-Track-Promo aus dem Jahre 2000 endlich einen vollständigen Longplayer vorlegen. Ein langer, wenn auch offensichtlich gut genutzter Zeitraum, denn Verdict liefern mit „Reflections Of Pain“ das volle Thrash-Brett, was in dieser Form so nicht unbedingt zu erwarten gewesen ist. Eine fette Produktion kennzeichnet die neun vertretenen Songs, unter ihnen auch die beiden Tracks des 2000er Demos, „Conflict“ und „Black Sea“, wobei für mich desöfteren Erinnerungen an die legendären Dark Angel wach werden. Vor allem der pervers heisere Gesang von Shouter Daniel Baptista weckt Erinnerungen an Ron Rinehart, den ehemaligen Shouter der US-Legende. Die Songs Verdict´s an sich sind pure Thrash-Granaten, knallhart und auf den Punkt gespielt, ohne spielerische Schnörkel und vor allem mit einem exzellenten Gitarrenriffing („New War“), das man bei heimischen Thrash-Kapellen leider viel zu wenig geboten bekommt. Spieltechnisch sind Verdict ebenfalls so versiert, dass selbst schwierigste Passagen problemlos gemeistert werden („Needless Sacrifice“). Fazit: so schön können Schmerzen sein.
Wertung: 8/10 - MK
www.obliveon.de

Animalize
Das nenne ich „old school“. So, als hätte es die letzten zehn bis fünfzehn Jahre nicht gegeben, knallen uns Verdict hier die ihr Debut vor den Latz. Wer auf den Thrash Metal der Jahre 85-90 oder spezieller auf die Kreator-Scheiben dieser Phase steht, kann aufhören weiterzulesen, 12 Euro eintüten und diese CD bestellen. Richtig gut produzierter Thrash Metal, der meistens (wie bei Titeltrack, „Sick Society“, „Conflict“, „Trapped“) ziemlich flott aus den Boxen kommt (wobei man aber nie in Gehacke verfällt), gelegentlich aber auch mal eher midtempo-technischer Natur („Black Sea“) und beim Instrumental („Horizons“) gar halb-akustischer Natur ist. Sicher, eine innovative Scheibe ist ROP nicht - aber eine sich lohnende Angelegenheit für alle, die gerne von den „good ol´ Days“ schwärmen oder sich gerne mal die Gehörgänge freipusten lassen wollen.
www.animalize.de

Vampster
Ursprünglich vor über zehn Jahren als reine Death Metal-Band gegründet, praktizieren die Franken von VERDICT auf ihrer neuen, eigenproduzierten Veröffentlichung „Reflections Of Pain“ aggressiven Thrash Metal.
Einen Deal konnte das Quintett bislang noch nicht an Land ziehen, was ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann. VERDICT liefern auf „Reflections Of Pain“ saubere Arbeit ab, die zudem noch recht gut produziert wurde. Vielleicht liegt es an der teilweise mangelnden Eigenständigkeit der Combo, da man des öfteren meinen könnte, dass hier die kleinen Brüder von den KREATOR-Members am Lärmen sind. Das beste Beispiel hierfür ist der Track „Sick Society“. Vor allem Sänger Daniel Baptista legt die typische Mille-Stimme an den Tag, was aber nicht weiter stört. Die Gitarren schlagen ebenfalls in die KREATOR-Kerbe. Das heißt, scharfes, leicht technisches Riffing. Mal im Midtempo, dann wieder rasend schnell und mit pfeilschnellen Solis versehen. Die Rhythmusabteilung agiert variabel und fügt sich so gut in das Gesamtgefüge ein.
Alles in allem ist „Reflections Of Pain“ eine überdurchschnittliche Eigenproduktion, die eure Aufmerksamkeit verdient hat und so manchen Labeloutput locker toppt, wenn man überlegt, welcher Müll zur Zeit auf den Markt los gelassen wird.
Fans von KREATOR und Konsorten sollten schleunigst 12 Euro eintüten und sich diese Eigenproduktion in die Sammlung stellen.
www.vampster.com

Legacy
Na, keinen Bock mehr, auf die neue Kreator zu warten? Kein Problem, da hätte ich hier für Euch Thrash-Lunatics da draußen eine echte Alternative anzubieten. Die deutschen Thrasher VERDICT werden wohl kaum verleugnen können, die Band um Mille Petrozza zu ihren Haupteinflüssen zu zählen, denn die Ähnlichkeiten sind so offensichtlich, dass böse Zungen teilweise von einer Kreator-Kopie sprechen könnten. Damit wäre der Bonus für besondere Orginalität schon mal verspielt, macht aber nichts, denn VERDICT sind ja kein hundertprozentiges Plagiat der Thrash-Legende, sondern lassen durchaus auch eigene Ideen in ihren Sound einfließen. Trotzdem könnt ihr schon jetzt einschätzen, ob Euch die 9-Song-CD der Newcomer wohl gefallen wird... Treibender, sehr stark Kreator-lastiger Thrash wie aus dem Lehrbuch. Sauber und gut gespielt, ebenso gut produziert, ohne Überaschungen, aber dafür mit hohem „Mitbangfaktor“. VERDICT setzen eine Menge Energie frei und scheuen sich auch nicht davor, geile Melodien in ihre Songs einzubauen, die den Songs aber nichts von der vorhandenen, treibenden Härte nehmen. Thrasher kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer Kreator zu Zeiten von „Terrible Certanity“, „Extreme Aggression“ und „Coma of Souls“ am liebsten mochte, kann sich diese CD unbesorgt ins Regal stellen. Wer den deutschen Thrash Metal der zweiten Generation liebt, ebenso. Diese CD macht einfach Spaß! Scheiß auf Eigenständigkeit, wenn die Hommage an die eigenen Idole so genial dargeboten wird! Cooler Silberling.
(OB)
Punkte: 11
www.legacy666.de

Carnage
Nach einer ziemlich belanglosen Zwei-Track Promo („Promo 2000“) kommt jetzt die Debüt CD der Collenberger VERDICT und ich muss schon sagen, dass ich diesmal sehr positiv überrascht bin. Druckvoller Thrash tönt hier aus den Boxen, der mich oft an mittelalte KREATOR erinnert. Sänger Daniel hat eine wirklich aggressive Thrashstimme und erinnert stark an Mille zu gute Zeiten, die Mucke ist zum größten Teil zwar im Midtempo gehalten, kommt aber trotzdem fett aggressiv rüber. Besonders an den zwei Tracks der Promo ("Black Sea" und "Conflict") erkennt man, dass die zwei Jahre ordentlich was bewirkt haben, was wohl auch an dem neuen Drummer und Gitarristen liegen mag. Eine wirklich feine Midtempo Thrashscheibe, die in „Reflections Of Pain“, „Sick Society“ und „Final Crash“ ihre Höhepunkte hat.
Punkte: 7,5 (lt)
www.carnage-zine.de.vu

Twilight
Seit der 2000er CD haben die Jungs schon wieder zwei Bandmitglieder ausgetauscht, so dass das aktuelle Werk mit neuem Drummer und neuem Gitarristen eingespielt wurde. Mit insgesamt 9 Songs rufen die Jungs, die sich dem Death-Metal verschrieben hatten, nun Erinnerungen an KREATORS Extrem Aggressions oder Warhead hervor.
Wütender Gesang und thrashige, schnelle Riffs, so heißen die Trademarks der Jungs Anno 2002. Der Old-School Stempel passt aber nicht hundertprozentig, da auch durchaus einige Anleihen an modernere Ausführungen des Thrash-metal zu finden sind, diese dominieren aber nicht, sondern runden das Bild lediglich ab. Eine sehr gute Scheibe, bei der man, bei einem Preis von 12 Euro, getrost zugreifen kann. Songs wie Sick Society werden keinen Kreator Fan entäuschen.
www.twilight-magazin.de

Nemesis-Zine
VERDICT klingen verdammt nach Kreator. Und was kann es Besseres geben für eine junge Thrash-Band, als mit einer der Götterbands dieses Genres verglichen zu werden. VERDICT sind etwas langsamer und melodischer, sie lassen den Hammer eher selten kreisen. Der Sänger ist einen Tick tiefer als Mille, erledigt seine Aufgabe aber vom Feinsten. Die Scheibe macht unheimlich Spaß, den Jungs hört man an, dass sie hinter der Sache stehen.
Ivo
www.nemesis2001.de

Amboss-Mag
Seit 10 Jahren existieren die deutschen Thrasher Verdict schon, anfänglich spielten sie allerdings noch Death Metal. Das änderte sich dann 1997. Seitdem haben sie sich dem Thrash verschrieben. Ihr Debüt „Reflections Of Pain“ klingt stark nach Kreator zu „Pleasure To Kill“ Zeiten. Die CD, die sie komplett in Eigenregie vertreiben, ist Thrash Metal pur - wie in den 80ern. Turboschnelle Drums und Maschinengewehr Gitarren Riffs fegen über euch weg. Die Vocals klingen fast so wie die von Mille. Die neun Tracks der CD werden so manchen Thrash Fan begeistern! Besonders denen, die den frühen Zeiten des Thrash nachtrauern. Verdict haben ein echt brutales Thrash Album eingedroschen, das sich hinter keiner anderen Band der Szene verstecken muss! Wenn ihr Interesse an dem genialen Thrash Album habt, dann wendet euch an www.verdict.de dort bekommt ihr das Thrash Werk für schlappe 12,- EUR incl. Porto & Verpackung! Da sollte eigentlich jeder Thrash Fan zuschlagen und sich dieses Thrash Gewitter ordern!! (raf)
www.amboss-mag.de

Haunted-Records
Verdict aus Collenberg existieren schon seit über 10 Jahren und spielten anfangs noch klassichen Death Metal. Allerdings hat sich ihr Stil nach diversen personellen Umbesetzungen immer mehr in Richtung Thrash Metal entwickelt. Mit "Reflections of Pain" hauen die Jungs jetzt ihre Debut-CD raus. Als erstes fällt auf, dass die Scheibe für eine Eigenveröffentlichung sehr professionell aufgemacht ist. Und auch an der Musik merkt man, dass die Band nicht erst seit gestern zusammenspielt - die Songs sind sehr gut ausgearbeitet und werden tight runtergezockt. Man kann die Musik gut als melodischen, leicht technischen Thrash Metal beschreiben. Eins der Vorbilder von Sänger Daniel scheint wohl Mille (Kreator) zu sein, allerdings klingt der Verdict-Shouter noch einen Zacken aggressiver. Auch musikalisch lassen sich ein paar Parallelen zu neueren Kreator-Sachen ziehen (z. B. gleich beim Opener „Reflections Of Pain“), aber Verdict kupfern keineswegs ab, sondern geben den Songs schon eine eigene Note. Tempomässig wird auch ordentlich für Abwechslung gesorgt, und der Sound ist sehr amtlich ausgefallen und besser als bei vielen „offiziellen“ Releases. Also eigentlich ein rundum gelungenes Album, das jeder Thrash-Fan anchecken sollte. Es wäre allerdings schön gewesen, wenn sie noch mehr straighte „Abgeh-Parts“ eingebaut hätten! Ansonsten aber eindeutig Daumen hoch für dieses eigenständige Stückchen Schwermetall!
10/15
Jan
www.hauntedrecords.de

Metalstorm
Kontrollierten und aggressiven, spielkulturell erhabenen Thrash-Metal bietet dieses süddeutsche Quintett, bei dessen Songs mir hier und da (die mittelalten) Kreator in den Sinn kamen, was sicherlich zum Großteil am (kompetenten) Gesang liegt. Doch wird auf vorliegendem Rundling weniger auf Aggressionsabbau sondern vielmehr auf wahnwitziges Riffing, verspielte Solopassagen und anspruchsvolle Songs gesetzt. Meiner Ansicht nach haben sich dabei jedoch einige Midtempoparts zuviel eingeschlichen, wie auch kompositorisch nicht immer alles flüssig und rund wirkt - anspruchsvolle Thrasher mit Vorliebe fürs Technische sollten hier aber dringend reinhören. Hörtips: die flotten und intelligenten Tracks „Sick Society“ und „Needless Sacrifice“. Zu bestellen für 12 Schleifen.
(Ulli) 75 von 100 Punkten
www.metalstorm.de

Neckbreaker
Bereits vor über 10 Jahren wurde die Band VERDICT gegründet. In den ersten Jahren fristete die Band eher ein Dasein als lokale Death Metal Band. Seit ein paar Jahren, bedingt auch durch einige Umbesetzungen, hat sich die Band dem Thrash Metal verschrieben. Die Truppe ist also alles andere als unerfahren.
Nachdem bereits im Jahre 2000 eine 2-Track Promo CD eingespielt wurde liegt nun mit „Reflections Of Pain“ das erste vollständige Album vor.
Es geht also, wie bereits erwähnt, bei VERDICT sehr thrashig zur Sache. Gut so. Also mal genauer hinsehen. Als erstes fallen direkt der aggressive Gesang von Daniel Baptista und die gute Produktion auf. Vor allem das Drumming von Florian Bauer sorgt für den nötigen „Antrieb“. Damit die Sache auch technisch einiges her macht, zeigen die Gitarristen Marius Pack und Heiko Montkowski was sie können. Und dies ist vor allem beim Song „Trapped“ auffällig. Anspieltipp ist außerdem noch der Titeltrack. Ein wenig aus dem stilistischen Rahmen fällt lediglich der instrumentale Abschlusssong „Horizons“, der eher balladesken Charakter besitzt.
Wer Kreator mag kann hier eigentlich nicht viel falsch machen. Die CD gibt es für 12 Euro direkt bei der Band. (Tutti)
www.neckbreaker.de

Aberration
Verdict hier endlich mit ihrer Debut-CD. Die Band hatte uns vor einiger Zeit schon einmal Material geschickt, welches schon sehr gefiel. Anno 2002 nun rumpelts ordentlich bei Verdict. In Eigenproduktion, die übrigens eine sehr ordentlich sauber produzierte, heftige ist, thrashen Verdict ohne Gnade mit ähnlicher Intensität wie es Kreator in Hochzeiten tat, auch wenn dies mit Verdict nur teilweise was zu tun hat. Schöne Tempo- und Rythmuswechsel sorgen für Abwechslung. Auch gibt es, wie in moderner Zeit auch nötig, natürlich nicht nur die üblichen Thrashriffs, sondern auch ruhigere „kurzvordemsturm“-Passagen, zweistimmige Gitarrenläufe, death metalmäßige brutal oder melodic parts und ne ordentliche Portion Melodie ohne damit aufdringlich und nervend zu werden. Jederzeit aggressiv präsentiert sich die Band hier. Auch der Gesang ist wesentlich interessanter - mehr in Mille Richtung - als der übliche Grunzkram. Dies ist wohl die beste Thrash-Death Scheibe bisher in diesem Jahr! Sollte man sich unbedingt besorgen für lächerliche 12,- Euro inkl. P+V! Und das lasst euch gesagt sein: Wir haben auf unserem Urlaubstrip uns die Zeit genommen und stundenlang in diversen CD-Shops in alle möglichen CD´s dieser Richtung, gerade die neuen - reingehört und die kosten wesentlich mehr Kohle und sind ihr Geld aber auch wesentlich weniger wert als diese Scheibe hier von Verdict!!! Macht immer wieder riesigen Spaß, wenn man so geiles Material bekommt und aus dem üblichen Spartenkram rausgerissen wird! (Tino)
www.aberration-online.de

Rock `n´ Roll Pages
Na hoppala, richtig thrashig kommen die Jungs von Verdict daher. Schön agressiv runtergezockt, da fällt der Vergleich mit Kreator nicht schwer. Aber auch etwas Abwechslung wird auf dem Debütalbum „Reflections of pain“ geboten. So zum Beispiel bei „New war“ und „Trapped“. Aber keine Angst, dies gipfelt nicht in irgendwelche Progressivorgien, ganz im Gegenteil. Die Scheibe ist eigentlich konsequent schnell, hart und bissig gehalten, besonders bei „Needless sacrifice“ und „Final crash“. Und obwohl, oder gerade weil solche Mucke zu meinen Lieblingstrommelfellmassagen gehört, fehlt mir insgesamt leider die Genialität, so dass uns hier doch nur eine weitere Thrash metal- Routinescheibe vorliegt. Obgleich flüchtige Ansätze zu kultigen Gefilden zu erkennen sind, zum Beispiel bei „Trapped“ wo die leichte Schlagseite in Richtung Powermetal auffällt. Für ein Debüt nicht schlecht, man sollte bei zukünftlichen Scheiben von Verdict die Ohren offen halten, da mag noch mal was kommen, ich bin da eigentlich guter Hoffnung.
www.rocknrollpages.de

Totentanz
Von dieser Death Thrash Band aus dem Großraum Miltenberg hatten wir schonmal die „Promo 2000“ CD besprochen und jetzt kam kurz vor Redaktionsschluss die erste offizielle Demo CD hereingeflogen. Ich muss sagen das die Gruppe sich enorm gesteigert hat gegenüber früher. Das Songwriting ist sehr versiert und agressiv, man bläst harte Thrash Granaten aus den Kanonen und sprengelt auch Death Metal Parts mit rein. Ich fühle mich musikalisch an Sachen wie Soilwork oder die härtere Seite von In Flames erinnert und auch gesanglich scheint man auf Skandinavien Kurs zu steuern, röhrt Vokalist Daniel doch in bester Children of Bodom Manier. Das alles wie gesagt nicht auf Proberaum / Demo Niveau sondern richtig professionell! Naja, Verdict sind ja auch nicht erst seit gestern in der Szene unterwegs. Die CD hat 9 Tracks und dauert 38 Minuten, der Sound ist gut und knallt schön rein. Da die Aufmachung auch gut ist kann ich ausser dem etwas zu hohen Preis (12 Euro incl. P/V) nichts negatives sagen.
Gute Sache - lohnt sich! Arno
www.metalmafia.de/Totentanz/

Mighty Mag/Ancient Spirit
Schon mit ihrem ersten Demo „Promo 2000“ ernteten die Thrash Metaller von VERDICT überall positive Resonanzen. Leider waren auf der Scheibe nur zwei Titel, die allerdings schon neugierig auf mehr machten. Ich habe die Band dann Anfang 2001 mal im Vorprogramm von DISBELIEF gesehen und konnte mich dort auch von deren Livequalität überzeugen. Die Burschen gehen auf der Bühne ordentlich ab und treten mächtig Arsch. Nun haben VERDICT endlich ihr erstes Album am Start, dass sie auch wieder in Eigenregie eingespielt haben. Mit zwei neuen Leuten in der Band, nämlich Heiko Montkowski an der Gitarre und Florian Bauer an den Drums, haben die Jungs nun neun Thrashgranaten auf ihr Album gebannt, die handwerklich solide und ohne großes Geschnörkel direkt nach vorn gehen. Allerdings sind nur sieben Nummern neu, denn mit "Conflict" und „Black Sea“ hat man auch die beiden Stücke von „Promo 2000“ mit übernommen. Ob im Mid-Tempo Bereich oder im Geschwindigkeitsrausch, VERDICT beherrschen ihr Metier und gehen mit einem Händchen für einprägsame Melodien und aggressiven Riffs ans Werk. Mit „Reflections Of Pain“ zeigen VERDICT, dass man auch als Newcomer ein anständiges Produkt abliefern kann, denn neben der klaren und druckvollen Produktion kommt die CD auch mit einem passablen Coverartwork daher. Leider sind die Texte nicht komplett, sondern nur auszugsweise abgedruckt, ansonsten gibt's eigentlich nichts zu bemängeln. Um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, kann man auf der Bandwebsite die Stücke „Reflections Of Pain“ und „Sick Society“ downloaden (und danach die CD für 12 EURO ordern). Wer auf hausgemachten Thrash Metal abfährt wie ihn Bands wie KREATOR und Konsorten spielen, liegt hier absolut richtig. Und sollten VERDICT mal in euer Nähe spielen, nix wie hin.
Punkte 9 von 10
Thomas
www.mightymag.de
www.ancientspirit.de

Earshot
Wieder eine Band, die mir über Umwege bekannt ist, und wieder eine Thrashgranate aus Deutschland! "Reflections Of Pain" bietet eine Mischung aus aggressivem Thrash und Schwedendeath, alte METALLICA und MEGADETH dürfen auch nicht vergessen werden! Gespielt wurde technisch weitgehend einwandfrei, die Rhythmik - 1/32 sitzen auf der Gitarre noch nicht sooo 100%ig, aber ich bin ja da schon ein besonderes Schwein, hehehehe, daran wird sich höchstens ein Label mit Mikroskopohren stoßen. Sonst ist nämlich wirklich alles sehr gut gespielt und dargebracht, der Gesang geht etwas in Richtung NIGHT IN GALES, AT THE GATES oder HOLY MOSES (was nicht heissen soll, dass der Sänger eine Muschi ist, harharhar), der Aggressionslevel ist stets schön hoch. Etwas neues bietet man hier zwar nicht, aber wer tut das schon, und herausgekommen ist allemal ein gutes Album. Melodische Teile lockern das Gesamtbild auf und sorgen für atmosphärische Wechsel, so wie die tonnenschweren Zwischenparts.
Das Cover ist etwas misslungen (72, max. 150 dpi Pfusch, Pfuschdruck - die Filme sind teils verschoben, und die Farben sehen mir ganz nach RGB aus, hehehe), aber Kosten sind eben Kosten ;-)
Kurz und gut: ein gelungenes NWOSDM/Thrash Album, das Genrefreunden wohl ans Herz zu legen wäre. Zu bestellen ist das Scheibchen um 12 Euro über die Website der Jungs.
5 von 7 Punkten. Prädikat: empfehlenswert
Corniger
www.earshot.at

Possessed
Die DEATH METAL-Vergangenheit auf dieser THRASH METAL Scheibe merkt man deutlich – genauso deutlich wie die 10 Jahre Erfahrung, die die Band laut eigener Aussage auf die Bühne bringen. „War man bis ca. 1997 doch mehr in den klassischen Death-Metal Gefilden ansässig“, so im Bandinfo das als zweite CD im allgegenwärtigen MS Word-Format zu lesen war, „so sorgten diverse personelle Umbesetzungen für einen kontinuierlichen musikalischen Stilwechsel in Richtung Thrash-Metal“. Genauso kann man das eigentlich stehen lassen: VERDICT klingen einfach so, als hätten sie 20000 Liter KREATOR intravenös, und das über 10 Jahre hinweg ins Hirn gepumpt. Vor allem die rauhe Stimme von Daniel Baptista fällt da besonders rein, auch wenn diese (ich sag das einfach mal so) wesentlich dunkler ist als die von Mille. Kein direkter Vergleich möglich also, aber trotzdem kommen da Erinnerungen auf. Anschließend werde ich vermutlich „Extreme Aggressions“ hören und somit meine Aussage untermauern. Die Musik von Verdict klingt frisch, dynamisch, und keineswegs altbacken- auch wenn sie oldschool Music machen. Der Sound ist durchaus im oberen Demo-Gefilde anzubringen, also keine hyperprofessionelle Produktion, jedoch kann man alles klar hören und Druck kommt auch auf, wenn man laut dreht. Manche Leute kaufen sich CD's nur weil sie so klingen- also, für mich wäre dieser Sound wirklich kein hindernissgrund die Mucke zu besorgen. Wer auf alten, druckvollen Thrash steht wird hier bestens bedient. Kaum Innovation, aber voll auf die Fresse sorgt diese CD im Autoradio für eine gemütliche Amokfahrt auf der (bei mir) heimischen A9 Richtung München! Wirklich spaßig das ganze, vor allem weil die Leute ihre Instrumente auch beherrschen! Der einzige Minus-Punkt der mir so mal schnell nebenbei auffällt (und für die meisten Leute eh scheißegal ist) ist das mäßige Cover (Sorry, aber obwohls dunkel gehalten ist, ist es trotzdem irgendwie auf komische Art bunt- nein, ich bin nicht besoffen, zumindest noch nicht). Außerdem wird der Frontmann nicht anständig herausgehoben wie es sein sollte und teilweise kommt mir alles ziemlich unscharf vor. Das nächste Mal also besser! Dann klappts auch mit den Fans. Was im Cover begonnen hat, führt sich in den Songtexten fort: Nichts, was mich jetzt vom Hocker haut, normale Texte, normales Cover, gute Musiker. Eine Mischung, die trotzdem Erfolg versprechen kann: irgendwann kommt einer, bringt das Konzept auf Vordermann, und schon spielen die Leutz im Vorprogramm von Destruction- Trash on!
PS: Der Schriftzug von euch ist echt geil :)
Punkte: 5
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Delicious Bowels
Es ist manchmal schon echt erstaunlich, was für hochwertige Produktionen aus dem metallischen Underground das Licht der Welt erblicken und einer Label Veröffentlichung in nichts, aber auch gar nichts nachstehen. Dies ist ebenfalls bei „Reflections of pain“, der aus Collenberg stammenden Formation VERDICT der Fall! Hier wird gethrasht was das Zeug hält .... Einfach NUR Geil. Shouter, Daniel Baptista, scheint in seiner Kindheit, die ollen Kreator Scheiben geradezu inhaliert zu haben, klingt er doch überwiegend wie der kleine Bruder von Mille. Allerdings geht Daniel zum Teil noch ne Spur aggressiver und hektischer zu Werke, wobei der geneigte Leser das Wort „hektisch“ nicht negativ bewerten sollte, weil´s einfach zu den megagroovigen Gitarren Stakkatos, wie die Faust aufs Auge passt. Musikalisch würde ich VERDICT dem melodischen Thrash Metal zuordnen, der auch durch diverse ruhige Parts zu gefallen weiss und eigentlich nie eintönig wird. Neben o.g. KREATOR, würde ich auf jeden Fall noch die guten alten FORBIDDEN und zu einem geringen Teil auch CORONER zu den Einflüssen der Band zählen. Auch Produktionstechnisch haben die Jungs an nichts gespart. Sowohl der Sound, der auf diesem Silberling mächtig Arsch tritt und keine Sekunde an Druck verliert, als auch die Gestaltung des Covers und des Booklets lassen keine Wünsche offen. Wer son oller Thrashkopp wie ich is, sollte sich VERDICT auf gar keinen Fall entgehen lassen. Bei mir rotiert das Teil seit 2 Tagen unaufhörlich. Sollten die Jungs auf der Bühne genauso viel Energie rüber bringen wie auf „Reflections...“, sollte man sich schon mal vorsorglich vor einem VERDICT Gig ne Halskrause, vom Arzt seines Vertrauens rezeptieren lassen. (DK)
www.delicious-bowels.de

Walls of fire
Einige Metaller-Spezies haben es bezüglich der Bandauswahl ein bisschen einfacher als andere, allen voran die Thrashfans, denn heutzutage gibt es vielleicht gerade mal noch eine Handvoll Acts, die eine richtig gute 100%-Thrashplatte in die Rillen hauen können, was niemanden erstaunen dürfte, denn eine künstlich wiederbelebte Szene bringt nun mal in den seltensten Fällen „echten Originale“ hervor. Jetzt haben wir aber natürlich auch noch diejenigen Hörerexemplare, die sich gerne ab und zu ein bisschen Thrash zu Gemüte führen, weil das knackige Riffgeschrubbe in Kombination mit aggressivem Shouting und kloppenden Drums die gute Laune mächtig fördert, es sei denn, man kann mit heftiger Musik sowieso nichts anfangen, und dann spielt´s auch keine Rolle, ob das Zeug jetzt Thrash oder Trash heisst. Allerdings fliegen bei den Parttime-Thrashern die entsprechenden CDs meist nach wenigen Minuten wieder aus dem Player, weil eine „Ganzalbumbehandlung“ auf die Dauer dann doch ein wenig eintönig und anstrengend wirkt. Doch jetzt gibt es Verdict aus Deutschland, die im stillen Kämmerchen „Reflections Of Pain“ eingetütet haben, eine CD, die vor allem auch den „Thrashsympathisanten“ gefallen dürfte. Obwohl auf „Reflections Of Pain“ das Thrashfeeling den Ton angibt, fügen Verdict immer wieder (melodic) Death Metal Passagen oder doppelläufige Gitarren-Leads ein, spielen gekonnt mit verschiedenen Rhythmen und haben mit Daniel Baptista einen richtig schön heiseren Shouter am Start. Man könnte tatsächlich meinen, dass bei Baptista kurz vor den Aufnahmen die Grippe ausgebrochen sei. Aber reden wir darüber, was es auf dieser Demo-CD zu hören gibt. Beginnen wir mit „Reflections Of Pain“ und „Sick Society“, zwei Titel, die ihr euch als Mp3-Vollversionen von der Webseite der Deutschen herunterladen könnt. Während sich „Reflections Of Pain“ mit stürmischem Beginn und gemässigtem Uptempo sowie einem ausgeprägten Groovepart sehr gut als „Aufwärmer“ eignet, schüttelt euch „Sick Society“ mit seinem melodischem Riffing und der hauptsächlich verwendeten Vollgasgeschwindigkeit erstmals so richtig durch. Wenn ihr euch die beiden Tracks anhört, werdet Ihr schnell bemerken, dass groovende Parts bei Verdict immer dazugehören, was automatisch dazu führt, dass die Songs der Thrasher entsprechend abwechslungsreich ausfallen. Beim nachfolgenden Titel „New War“ ziehen Verdict die Geschwindigkeit und die Power zeitweise sogar so weit runter, dass sie ein paar akustische Gitarrenklänge einbauen können, um anschliessend natürlich wieder mit voller Kraft auf die Glocke zu hauen. Ebenfalls ein fester Bestandteil der Verdict-Musik sind Gitarrensolos, die allerdings nie viel Zeit beanspruchen und somit nicht in Gefahr laufen, auf die Dauer zu nerven. „Conflict“ orientiert sich tempomässig eher wieder am Opener, und mit dem anschliessenden „Black Sea“ präsentieren Verdict einen Song, den man fast schon als melodic Death Metal mit hymnischen Momenten bezeichnen könnte. Beim nachfolgenden „Needles Sacrifice“ kommt dann wieder öfters das straighte Thrashdrumming zum Tragen, und auf „Trapped“ bauen Verdict abermals eine kurze Akustikgitarrenpassage ein. „Final Crash“ zieht danach in Sachen Aggressivität wieder mächtig an und macht den Zuhörer nochmals so richtig heiß, bevor das atmosphärische Instrumental-Outro „Horizons“ die CD abschliesst. Ist ja alles schön und in Ordnung, aber es ist halt ein selbstgebasteltes Teil, oder nicht? Nö, nicht wirklich. „Reflections Of Pain“ könnt ihr euch ohne zu zögern in die restliche CD Sammlung stellen, denn mit der erstaunlich druckvollen Produktion und dem professionell gestalteten Cover fällt es eigentlich gar nicht auf, dass diese CD „nur“ eine Eigenproduktion ist. „Reflections Of Pain“ steht für 40 Minuten äusserst gelungene Metalunterhaltung mit hohem Thrashfaktor, wobei hier, wie Eingangs schon erwähnt, vermutlich nicht mal in erster Linie der klassische Thrashfan angesprochen wird - jedenfalls nicht hautpsächlich. Es ist manchmal kaum zu glauben, wieviel Potential in Vorstadtkellern beinahe unbeachtet vor sich dahinsiecht, während in den Läden teilweise Alben stehen, die man nicht mal seinem ärgsten Feind zumuten würde. Bleibt zu hoffen, dass Verdict mit dieser CD einen gehörigen Schritt nach vorne tun können.
Wertung 4/5
www.wallsoffire.de

Nocturnal Hall
Nach über 10 Jahren Bandhistory und einer Demo CD veröffentlichen die aus Bayern stammenden VERDICT nun ihr Debüt Album Reflections Of Pain in Eigenregie. Dem Info nach, hatte man sich die ersten Jahre dem Death Metal verschrieben, bevor man sich nach und nach immer mehr dem Thrash Metal zuwendete. Reflections Of Pain ist somit ein lupenreines relativ melodisches Thrash Album geworden. Treibende Doublebass und arschgeile druckvolle Riffs lassen des Banger's Matte freudig kreisen. VERDICT legen Wert auf Melodie und groovende Midtempo Passagen, so das sie nie, trotz der recht fixen Speedeinlagen, in gehaltloses Geknüppel abdriften. Daniels Gesang erinnert derweil an typischen hardcorelastigen East Coast Metal; passt aber ausgesprochen gut zur Musik und verpasst ihr den richtigen Drive an Heaviness und Aggression. Opener und Titeltrack Reflections Of Pain geht sofort nach vorne los, tritt gnadenlos Arsch und versetzt jedermanns Haupt stehenden Fußes in Bewegung. Besonders hervorheben möchte ich Trapped oder auch Final Crash. Diese Songs bieten einen guten Querschnitt von dem, was VERDICT so zu bieten haben. High Speed Prügeleinlagen wechseln sich ab mit melodischen, manchmal sogar akustischen Parts. Groovende Doublebass und dezent gesetzte Breaks und Gitarrensolis runden die Sache ab. Rausschmeißer Horizons entpuppt sich sogar als rein akustisches und gefühlvolles Instrumentalstück.
Fazit: VERDICT haben sich viel Zeit gelassen, um ihre erste Langrille aufzunehmen und diese auch gut genutzt. Mit Reflections Of Pain servieren sie uns ein handwerklich hochwertiges Album, dessen Produktion sich ebenfalls hinter niemanden zu verstecken braucht und sogar besser als so manche Labelveröffentlichung klingt. Die einzelnen Tracks sind abwechslungsreich arrangiert und machen Spaß! Über die Covergestaltung lässt sich ebenfalls nicht meckern. Ansprechendes Artwork und relativ schlicht gehalten. Ein gelungenes Debüt! Und es ist anzunehmen, dass diese Band live höllisch ist!
Punkte: 7,5
www.nocturnalhall.de

Blooddawn
Schon seit ungefähr 10 Jahren sind die Jungs von VERDICT aktiv. Anfangs laut den vorliegenden Angaben wohl eher in die Richtung von Death Metal, heute allerdings ist der Stil der Combo als Thrash zu bezeichnen. Und nicht einmal übel ist das Geprügel, das dem Hörer auf „Reflections Of Pain“ begegnet.
Ordentliches Geshredder, das von schweren Riffs und gelegentlichen ruhigen Passagen durchwebt ist, vermittelt einen kontinuierlich aggressiven und schnellen Eindruck. Der Druck auf dem Silberling lässt somit keine Sekunde nach und sorgt für eine wunderbar thrashige und abwechslungsreiche Atmosphäre. Die Stimme des Sängers wirkt zuerst etwas hysterisch, kann nach einiger Eingewöhnungszeit aber eben dadurch überzeugen. Vorwiegend bewegt man sich auf der Scheibe im Midtempo, wechselt aber des öfteren einmal das Tempo, was für frischen Wind sorgt. Die Produktion ist ebenfalls gut gelungen und die Aufmachung der Scheibe wirkt professionell - wohlgemerkt wurde der Silberling unter Eigenregie fabriziert.
Ein selbstständiges und ordentlich produziertes Stück Arbeit haben VERDICT hier geleistet, das sich hinter niemandem zu verstecken braucht. Bestellen kann man die Scheibe bei bestellung@verdict.de. Auf jeden Fall hörenswert!
GT
Wertung: 5/6
www.BloodDawn.de
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